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„Altes Gold für neue Hoffnung“

Als Teil eines internationalen Verbundes aus 191 nationalen Gesellschaften – der größten humanitären Organisation der Welt – leistet das Deutsche Rote Kreuz Hilfe bei Katastrophen, für Menschen, die sich in Konfliktsituationen befinden sowie bei gesundheitlichen oder sozialen Notlagen. Das DRK bietet weltweit operativ humanitäre Hilfe und erfüllt zahlreiche nationale Aufgaben.

Die ESG unterstützt aus Überzeugung die gemeinnützige Organisation Deutsches Rotes Kreuz e.V. bei Ihrem Wirken im In- und Ausland. Durch eine Spende kann jeder einen Beitrag leisten – ob als Privatperson oder Unternehmen.

Helfen auch Sie mit Ihrem Altgold oder Ihren anderen edelmetallhaltigen Materialien, die Gold, Silber, Platin, Palladium oder Rhodium enthalten, aktiv mit, neue Hoffnung zu schaffen – und zwar genau an den Stellen, wo sie am meisten benötigt wird.

Als Kooperationspartner der Aktion „Altes Gold für neue Hoffnung“ übernimmt die ESG die Analyse und Verarbeitung Ihres edelmetallhaltigen Materials und leitet den resultierenden Gutschriftsbetrag an das Spendenkonto des DRK weiter.

Spenden Sie jetzt „Altes Gold für neue Hoffnung“.

Gold sicher online kaufen

Wer sein Geld in Edelmetalle investieren oder Produkte aus Gold beziehungsweise Silber kaufen möchte, findet auch im Internet ein breites Spektrum verschiedener Anbieter. Doch neben seriösen Händlern agieren im World Wide Web auch dubiose Geschäftemacher. Im Vergleich zum üblichen Online-Einkauf liegen Goldinvestments schnell bei Summen im Tausenderbereich. Kommt es hierbei zu einem Betrugsfall, wiegt der Schaden umso schwerer. Wie Käufer seriöse Edelmetallhändler erkennen und worauf sie darüber hinaus achten müssen, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Im Web locken professionell gestaltete Internetauftritte potenzielle Kunden an. Doch in manchen Fällen trügt der Schein. Mit einem kritischen Blick auf die Website eines Anbieters gehen Kunden unseriösen Angeboten aus dem Weg. Grundsätzlich sollte die Verbindung zwischen einem Onlineshop und dem Kunden per SSL verschlüsselt sein, sodass kein anderer Daten auslesen kann. Für den Anwender ist dies an einem Schloss-Symbol in der Browserzeile erkennbar. Erscheint neben dem Schloss zudem der Firmenname, handelt es sich um ein hochklassiges Zertifikat, für welches nicht nur die Authentizität der Domain, sondern auch das Unternehmen selbst geprüft wurde. Dies bietet Kaufinteressierten die größtmögliche Sicherheit zu einer Zeit, in der immer häufiger Fake Shops auftauchen. Ganz allgemein gilt, dass Informationen zum Unternehmen im gesetzlich vorgeschriebenen Impressum zu finden sind, welches unter anderem Namen und Anschrift des Inhabers, die Rechtsform, Kontaktinformationen sowie Angaben zum Handelsregistereintrag beinhaltet. Hinweise zum Unternehmen oder zu Angeboten liefern zudem Kundenbewertungen auf unabhängigen Plattformen und Einträge in fachbezogenen Internetforen. „Seriöse Goldhändler arbeiten nach zertifizierten Prozessen und entscheiden sich in der Regel für Mitgliedschaften in branchentypischen Verbänden, wie dem Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e. V. oder der Fachvereinigung Edelmetalle e. V.“, weiß Dominik Lochmann.

Zu schön, um wahr zu sein
Kaufinteressierte vergleichen im besten Fall die verschiedenen Angebote im Internet. Rufen Händler Preise auf, welche die üblichen Konditionen deutlich unterbieten, heißt es: Vorsicht! „Niemand hat Gold oder Geld zu verschenken“, warnt Dominik Lochmann. „Lockangebote halten ihr Versprechen erfahrungsgemäß nicht. Entweder sind die glänzenden Produkte lediglich vergoldet, also kein reines Gold, oder das Angebot ist an andere Bedingungen geknüpft, wie den Abschluss eines Abonnements.“ Seriöse Edelmetallhändler orientieren sich hingegen am aktuellen Goldpreis, informieren über die Verfügbarkeit der Produkte und bieten einen diskreten, versicherten Versand an. Wer den Edelmetallhändler eingehend testen möchte, ist stets gut beraten, eine kleine Testbestellung aufzugeben. Nach getätigter Bestellung geht eine Bestätigung mit allen relevanten Details zu der Bestellung und dem Unternehmen per E-Mail ein. Falls hier oder im weiteren Ablauf bis zur Lieferung Unstimmigkeiten auftauchen, gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen. Finden Kaufinteressierte also ein ansprechendes, realistisches Angebot, erfüllt die Website die erläuterten Kriterien und hinterlässt die Summe der Eindrücke ein gutes Gefühl, steht dem Goldinvestment nichts im Wege.

Von American Eagle bis Wiener Philharmoniker

Früher war Silber ein klassisches Münzmetall für normale Umlaufmünzen, mit denen Einkäufe des täglichen Bedarfs bezahlt wurden. In der Zeit von 1960 bis 1975 gingen die Regierungen der Länder jedoch dazu über, Silber als Münzmetall vollständig durch Messing, Kupfer oder Nickel zu ersetzen. Es gab inzwischen immer mehr industrielle Anwendungen für Silber, sodass der Silberwert begann den Münznennwert zu übersteigen. Heute gibt es Münzen aus Silber vorrangig zu Gedenk- und Sammelzwecken sowie natürlich als Anlageprodukt. Zu den bekanntesten Silberanlagemünzen gehören der American Eagle, die australische Kookaburra-Münze, Kanadas Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker und mittlerweile auch die Silberausführung der ersten und ältesten Goldbullionmünze Krügerrand. Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG, gibt einen Einblick in die beliebtesten Silbermünzen.

Krügerrand
„Im Jahr 2017 brachte die South African Mint anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Krügerrands erstmalig eine limitierte Stempelglanzversion in Silber auf den Markt. Seit August 2018 gibt es den Silver-Randy, wie der silberne Krügerrand ebenfalls genannt wird, als Gemeinschaftsprodukt der südafrikanischen Rand Refinery und der South African Mint nun als normale Ein-Unzen-Bullionmünze – umgerechnet 31,1 Gramm – für den Investmentmarkt zu kaufen. Die Münze mit einem Feingehalt von 999/1000 zählt bereits seit der Markteinführung zu den absoluten Topsellern.“

American Eagle
„Seit 1986 wird die Silver-Eagle-Anlagemünze mit einem Gewicht von 1 Unze von der United States Mint herausgegeben. Kopfseitig sehen Anleger eine Version des Staatswappens der USA mit dem berühmten Weißkopfseeadler. Auf der Rückseite finden sie das berühmte Freiheitsstatue-Motiv Walking Liberty des früheren Half Dollars, das die schreitende Freiheitsgöttin „Lady Liberty“ mit wehender amerikanischer Flagge um ihre Schultern zeigt. Die Anlagemünze besitzt einen Feingehalt von 999/1000 und einen Nennwert von 1 US-Dollar.“

Kookaburra
„Die Bildseite der australischen Silbermünze zeigt den größten Eisvogel der Welt – den Kookaburra, wie er in der Sprache der Ureinwohner des Landes heißt. Er ist im Osten und Südosten Australiens weit verbreitet und für sein grau-braunes Gefieder sowie für seine charakteristischen Laute bekannt. 1990 brachte die Prägeanstalt Perth Mint die Ein-Unzen-Version als Anlagemünze mit dem Feingehalt 999/1000 heraus. Seit 1992 ist sie auch zu 10 Unzen und als 1 kg-Großmünze erhältlich. Nicht zuletzt aufgrund des seit 1993 jährlich variierenden Motivs entwickelte sich der Kookaburra zu einer der beliebtesten Anlage- und Sammlermünzen in Silber.“

Maple Leaf
„Im Jahr 1988 veröffentlichte die „Royal Canadian Mint“ in Erstauflage die Ein-Unzen-Silbermünze Maple Leaf in einer Auflage von 1,1 Millionen Stück. Auf der Motivseite zeigt sie gleichbleibend ein Ahornblatt des Nationalbaumes Kanadas. Anders als im kanadischen Staatswappen oder auf der Flagge fasziniert die naturnahe Abbildung aufgrund ihrer überaus feinen Details und macht sie somit zu einer der beliebtesten Silbermünzen überhaupt. Auch dank des außergewöhnlich hohen Reinheitsgrades von 999,9/1000 ist der Maple Leaf eine der Top-Anlagemünzen.“

Wiener Philharmoniker
„Im Februar 2008 erschien die erste Silberausgabe des eigentlich goldenen Wiener Philharmonikers und somit auch die erste europäische Silberbullionmünze. Die Gold- und Silberversionen der Münze gleichen sich nicht nur in der ausgezeichneten Prägequalität der Münze Österreichs, sondern auch im Prägebild. Genau wie bei der Goldversion zeigt die Silberausführung eine Anordnung einiger Musikinstrumente des berühmten Orchesters Wiener Philharmoniker und rückseitig die große Orgel des Goldenen Saals. Des Weiteren besitzt die Silberversion einen Feingehalt von 999er-Feinsilber und ein Nominal von 1,50 €. Die Münze etablierte sich über den deutschen Anlegermarkt schnell auf dem internationalen Münzmarkt und zählt heute zu den beliebtesten und umsatzstärksten Anlagemünzen weltweit“ erklärt Dominik Lochmann von der ESG.

Wertvolles Funkeln in deutschen Flüssen

Gold wird in Minen in China, Australien, Südafrika, Russland, den USA und anderen weit entfernten Ländern abgebaut – so der allgemeine Konsens. Dass es jedoch auch in deutschen Flüssen zu finden ist und aus eben diesen gewonnen werden kann, bringt oftmals großes Erstaunen hervor. Dabei fand sogenanntes Waschgold aus Flüssen wie Rhein, Isar und Elbe bereits weit zurück in der Geschichte Deutschlands Verwendung. Historische Funde weisen darauf hin, dass wahrscheinlich schon die Kelten und Römer Rheingold zur Produktion von Münzen und Schmuck verwendet haben.

Gold, welches durch Verwitterung, Abtragung und Ausschwemmung aus Gebirgsgestein in unseren Flüssen landet, findet sich in der Regel nicht in Form von großen Nuggets. Je nach Entfernung zur Primärquelle, dem eigentlichen Ursprungsort des Goldes, erscheint es in sehr kleinen, abgerundeten Mini-Nuggets, feinem Flitter oder gar in Form von Goldstaub. Für einen Gramm des Edelmetalls werden je nach Größe circa 30.000 bis 50.000 Flitter benötigt. Das resultierende Gold besitzt dann jedoch bereits in naturbelassener Form einen Feingehalt von mindestens 22 Karat.

Da sich in einer Tonne Kies oder Sand des Rheins beispielsweise nur 0,01g bis 0,05g des seltenen Naturgoldes befinden, ist eine gezielte separate und zugleich gewinnbringende Förderung heutzutage nicht denkbar. Deshalb werden Flussgoldflitter in Deutschland meist als Nebenprodukt beim Kiesabbau gewonnen, indem zusätzliche Membranen in die bereits vorhandenen Filtersysteme eingebrachten werden, sodass selbst kleinste Goldpartikel aufgefangen werden können.

Im kleineren Rahmen wenden kundige Goldwäscher an geeigneten Stellen traditionelle Goldwaschtechniken an, um einen kleinen Teil des Naturschatzes für sich zu beanspruchen. Da der Einsatz von maschinenbetriebenen Anlagen hierbei in Deutschland untersagt ist und ausschließlich einfache Mittel wie Schaufeln, Siebe und Waschpfannen verwendet werden dürfen, fällt die Ausbeute eher gering aus. Im Vordergrund stehen vorrangig das Abenteuer, persönliche Erfolgserlebnisse und die Symbolik.

Insgesamt ist die Verfügbarkeit von deutschem Flussgold aufgrund der aufwendigen Gewinnungsprozesse sehr begrenzt, sodass es in der Regel nicht mit normalem Gold oder gar Altgold vermischt, sondern streng separat gehalten und in der naturgegebenen Zusammensetzung zu besonders hochwertigem Schmuck oder in reiner Handarbeit gefertigten Medaillen verarbeitet wird.

Das Naturgoldsortiment der ESG umfasst neben in separater Scheidung raffiniertem, hochreinem 999,9er Feingoldgranulat und naturbelassenem Flussgoldflitter zu einem Gramm, diverse handgefertigte Flussgoldmedaillen, die als absolute Raritäten gelten. Des Weiteren erhalten Sie liebevoll gestaltete, elegante 22-Karat-Flussgoldanhänger in Herz- und Kreuzform aus Rheingold, Isargold oder Elbegold. Die passende Kette können Sie optional direkt mitbestellen.

The Royal Mint Ltd.

Die königliche Münzprägestätte Großbritanniens – die Royal Mint – fertigt jährlich Münzen und Medaillen für durchschnittlich 40 Länder und zählt als weltweit führende Exportprägeanstalt. Als staatseigene Münzstätte, die sich seit 2009 zu 100 Prozent im Besitz des Finanzministeriums Ihrer Majestät befindet, liegt ihre Aufgabe jedoch in erster Linie in der exklusivrechtlichen Versorgung des Vereinigten Königreichs mit Münzen, Rohlingen und offiziellen Medaillen. Die Prägekapazität umfasst pro Woche circa 90 Millionen Münzen und Rohlinge – auf das gesamte Jahr gerechnet also nahezu 5 Milliarden.

Vor über 1.100 Jahren entstanden, war die Prägeanstalt historisch Teil einer Reihe von Prägestätten, die zur zentralisierten Herstellung von Münzen für das Königreich England, ganz Großbritannien und schließlich den größten Teil des Britischen Reiches errichtet wurden. Die ursprüngliche Londoner Prägeanstalt, aus der die Royal Mint als Nachfolger hervorgeht, wurde 886 n. Chr. gegründet und befand sich etwa 800 Jahre lang im Tower of London, bevor sie zum heutigen Royal Mint Court wechselte und dort bis in die 1960er Jahre blieb. Als Großbritannien dem Rest der Welt bei der Dezimalisierung seiner Währung folgte, zog die Royal Mint in eine neue Fabrik in Llantrisant, South Wales, wo sie seitdem beheimatet ist und über 900 Angestellte beschäftigt.

In Großbritannien gilt die Royal Mint als Nationalschatz. Doch auch für den Rest der Welt ist sie für über ein Jahrtausend an Erfahrung, den Einsatz innovativer Spitzentechnologie und ein Höchstmaß an Prägequalität bekannt. Zu den bedeutendsten Investmentmünzen der Royal Mint zählen unter anderem die britischen Gold-Sovereigns, die Britannia-Münzen aus Gold und Silber, sowie die goldenen und silbernen Ausgaben des Münzprogramms „The Queen’s Beast“.

Gussbarren – einzigartig und charaktervoll

Die Geschichte eines jeden gegossenen Barrens beginnt mit einer leicht großzügig abgewogenen Portion Granulat. Denn um das gewünschte Barrengewicht keinesfalls zu unterschreiten, wird meist ein Edelmetallkörnchen mehr eingewogen. Je nach Edelmetall wird das hochreine Granulat bei der entsprechenden Temperatur in einem Graphittiegel eingeschmolzen. Bei Feinsilber wird eine Temperatur von circa 1.000°C benötigt, da es bei 961,8°C schmilzt. Der Schmelzpunkt von Feingold liegt bei 1064°C, sodass die verwogene Portion entsprechend bei etwa 1.100°C in den flüssigen Zustand gebracht wird.

Das nun flüssige Edelmetall wird in eine vorbereitete Barrengussform aus Eisen oder ebenfalls Graphit gegeben. Während des Eingießens unterstützt eine Gasflamme, welche die Gussform erhitzt, ein gleichmäßiges Oberflächenbild des Barrens. Einige Barrenhersteller setzen für eine effizienzoptimierte Produktion gegossener Barren bereits Gießroboter ein, die minutiös geplant und präzise jeden Schritt durchführen. Alternativ kann das Granulat ebenfalls direkt in der Form geschmolzen werden. Somit können je nach verwendeter Ofenanlage mehrere gegossene Edelmetallbarren gleichzeitig produziert werden.

Unter Herausbildung von feinen Unregelmäßigkeiten und Linien erstarrt das wertvolle Edelmetall recht zügig in seine gewünschte, feste Form und kann in einem Wasserbad abgekühlt werden. Eben jene Unvollkommenheiten, die sich während des Erstarrens entwickeln, machen den speziellen Charme und die Einzigartigkeit der gegossenen Unikate aus und erlauben es, den Barren guten Gewissens in die Hand zu nehmen.

Im nächsten Schritt werden Gussergebnis und Gewicht der frisch gegossenen Schätze kontrolliert. Optisch nicht einwandfreie und untergewichtige Barren werden direkt ausgesondert und recycelt. Bei übergewichtigen Barren wird mit einem kleinen Schabwerkzeug ein feiner Span abgetragen, sodass das Gewicht exakt den Vorgaben entspricht. Regelmäßige Stichproben, die im Labor analysiert werden, garantieren zudem die Reinheit der Gussbarren.

Nach überstandener Gewichts- und Qualitätsprüfung werden die Edelmetallbarren mittels einer pneumatischen oder hydraulischen Presse oder mit Hilfe einer Handspindelpresse unter hohem Druck und mit einem Prägestempel abschließend mit dem Logo des Herstellers, weiteren notwendigen Angaben wie Reinheit und Gewicht und eventuell mit einer Seriennummer versehen.

Aufgrund des relativ aufwendigen Herstellungsprozesses und der hohen verbundenen Kosten werden Gussbarren für gewöhnlich erst ab einem Gewicht von 100g Silber oder 250g Gold produziert. Kleingewichtigere Ausführungen werden bevorzugt als geprägte Barren hergestellt. Allerdings gibt es bedingt durch die hohe Beliebtheit von Gussbarren durchaus auch kleine Varianten wie die Goldknuffel der ESG in 10g, 1oz oder 50g.

Um als Anlagegold zu gelten und mehrwertsteuerfrei verkauft werden zu können, sind die Angaben zu Hersteller, Feingehalt und Barrengewicht zwingend erforderlich. Ebenso ist die Form für die Wertung von Bedeutung, denn für die Mehrwertsteuerbefreiung zulässig ist Gold nur in Barren- oder Plättchenform.

Da Silberbarren grundsätzlich besteuert werden, sind der Fantasie bezüglich der Form keinerlei Grenzen gesetzt. So erhalten Sie bei der ESG unter anderem ganz besondere, handgegossene 3D-Motivbarren aus Silber in Form von Herzen, Sternen, Teddys und vielem mehr, die sich hervorragend als Geschenk eignen.

Umicore

Der belgische Konzern Umicore in Hoboken gehört weltweit zu den Hauptakteuren in Sachen industrielles Edelmetallrecycling und unterhält zahlreiche Niederlassungen unter anderem in Deutschland. Die Firmenhistorie reicht weit in die Vergangenheit zurück und beginnt in Belgien Ende des 19. Jahrhunderts. Das Unternehmen bereitet heute hauptsächlich Elektronikschrott und Katalysatoren auf. Des Weiteren raffiniert es hochreine Metalle, beliefert damit die Automobil- und Elektronikindustrie und ist im Batterie-Recycling tätig.

Im Jahre 2003 übernahm Umicore den Edelmetallbereich der Degussa und stellt seitdem bei der niederländischen Tochtergesellschaft Schöne Edelmetaal B.V. Barren in alter Degussa-Manier her. Die Goldbarren wurden zunächst noch mit dem etablierten Degussa-Logo versehen, seit 2005 werden sie form- und abmaßidentisch jedoch mit dem konzerneigenen Umicore-Logo produziert.

Die Barren des auf der LBMA Good Delivery Liste verzeichneten Herstellers werden in den Gewichten 1g, 2,5g, 5g, 10g, 20g, eine Unze, 50g und 100g im Querformat geprägt hergestellt und entweder lose in Folie oder geblistert angeboten. Klassische Gussbarren gibt es in den Gewichten 100g, 250g, 500g und 1000g.

Die geprägten Barren eignen sich durch ihr Querformat und die neutrale, prägungsfreie Rückseite hervorragend zum Gravieren. Aus diesem Grund verwendet die ESG diese Barren ebenfalls für den hauseigenen Gravurservice.

Krügerrand – eine Erfolgsgeschichte in Rotgold

Der Krügerrand gilt als die erste und somit älteste rein zu Anlagezwecken geprägte Goldmünze. Sie wurde 1967 mit dem Ziel entwickelt, der allgemeinen Bevölkerung eben jene Vermögenswerte zugänglich zu machen, die durch den südafrikanischen Goldabbau gewonnen wurden. Der Nennwert eines Gold-Krügerrands wird traditionell in Unzen angegeben, um zu verdeutlichen, wie nah der Wert am tatsächlichen Goldpreis liegt. Auch garantiert die staatliche South African Reserve Bank jederzeit einen Ankauf zum jeweils tagesaktuellen Goldkurs.

Um die Münze lange handelbar und robust zu gestalten, besteht ein klassischer Krügerrand im Gegensatz zu den später entwickelten Feingold-Pendants wie Maple Leaf oder Australian Kangaroo aus der lange bewährten 22-Karat-Rotgoldlegierung mit Zugabe von 8,34% Kupfer. Da der Feingoldgehalt des Krügerrands exakt eine Feinunze (31,1g) beträgt, kommt er somit insgesamt auf ein Gewicht von 33,93g. Seit 1980 haben sich als Standardgrößen neben der typischen 1oz-Version die kleineren Größen 1/2oz, 1/4oz und 1/10oz etabliert. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Erfolgsmünze im Jahre 2017 sowie im darauffolgenden Jahr wurden die Sondergrößen 50oz, 5oz, 2oz, 1/20oz, 1/50oz sowie limitierte Sonderausgaben in Silber und Platin hergestellt. Ab August 2018 gibt es den Krügerrand nun offiziell auch als silberne Bullionmünze.

Die zeitlosen Motive auf Avers und Revers der Münze haben sich in den über 50 Jahren seit ihrer Einführung kaum verändert. Auf der Bildseite befindet sich seit jeher das Abbild von Paul Kruger – dem ehemaligen Präsidenten der Südafrikanischen Republik – umrahmt von der Landesbezeichnung auf Afrikaans und Englisch. Kruger dient ebenfalls als Namensgeber für die berühmteste Anlagemünze der Welt. Der zweite Teil des Namens geht auf die offizielle südafrikanische Währung Rand zurück.

Die Wertseite des Krügerrands zeigt das Wappentier Südafrikas – die afrikanische Springbock-Antilope „Randy“ – auf einem detaillierten Ausschnitt der Halbwüste Karoo. Oberhalb des Springbocks befindet sich der Name der Münze. Zu beiden Seiten des Wappentiers stehen links das Jahrhundert und rechts das Prägejahr. Der Steppenausschnitt wird von der zweisprachigen Angabe des Edelmetalls auf Afrikaans und Englisch und dem entsprechenden Gewicht in Unzen umfasst. Auf der silbernen Version der Bullionmünze befindet sich zusätzlich zur Gewichtsangabe der Nominalwert R1 – 1 Rand. Rechts der Steppe ist das Kürzel CLS des Bildhauers Coert Steynberg zu sehen, der das weltberühmte Springbockmotiv entwarf. Seit 2017 befindet sich links unterhalb der Antilope zudem der Miniaturschriftzug „Krugerrand“.

Von seiner Geburtsstunde an als optimal handelbare Ein-Unzen-Ausgabe wurde der Krügerrand bis heute bereits über 60 Mio. Mal in unterschiedlichen Ausführungen und Größen produziert. Seit die Deutsche Bank 1969 zum ersten internationalen Distributor der weltweit akzeptierten und handelbaren Bullionmünze wurde, geht nahezu jeder dritte Krügerrand nach Deutschland.

Sie erhalten den Krügerrand bei der ESG stets zum aktuellen Preis in Abhängigkeit vom jeweiligen Gold- oder Silberkurs.

Rand Refinery (Pty) Ltd.

Die südafrikanische Rand Refinery im Höhenzug Witwatersrand, der für seine enorm reichen Goldvorkommen bekannt ist, kann bereits auf fast 100 Jahre Geschichte zurückblicken. Sie wurde 1920 von der Transvaal Chamber of Mines gegründet, um das in den Minen Südafrikas gewonnene Gold und Silber zu raffinieren. Im Jahr darauf erlangte die Raffinerie für ihre 400-Unzen-Goldbarren erstmals die Akkreditierung für den Good Delivery Status der LBMA.

Seit der Gründung wurden durch die Rand Refinery nunmehr über 50.000 Tonnen Gold verarbeitet, was nahezu einem Drittel der bisher weltweit geförderten Menge entspricht. Bis heute hat sich die Edelmetallraffinerie einen beständig guten Ruf für ihre Vertrauenswürdigkeit und die tadellose Qualität geschaffen. Sie verfügt über Akkreditierungen an allen anerkannten Edelmetallbörsen der Welt und ist einer von nur fünf offiziellen Sachverständigen der LBMA.

Neben dem Schmelzen und der Raffination von Edelmetallen umfasst das Leistungsspektrum der Rand Refinery die Verarbeitung der Nichtedelmetalle Kupfer und Nickel sowie die Behandlung von leicht radioaktivem Material. Zudem bietet das Unternehmen die Logistik samt hochsicherem Transport und Verwahrung von hochwertigen Gütern und die Evaluierung und Analyse eben solcher. Auch die Herstellung von Halbzeugen für die Schmuckindustrie und von Rohlingen für Münzprägestätten wie die South African Mint sind Teil des breiten Geschäftsfeldes.

Höchste Anerkennung und Bekanntheit erlangte die Rand Refinery jedoch nicht zuletzt durch die Ausgabe des Krügerrands – der ersten und ältesten Goldmünze, die zu reinen Anlagezwecken geprägt wurde. Die Rohlinge der international meistgehandelten Anlagemünze werden ausschließlich von der Edelmetallraffinerie gefertigt, von der South African Mint mit äußerster Präzision geprägt und wiederum durch die Rand Refinery vermarktet.

Investment-Check: Goldmünzen

Schon seit vielen Jahrhunderten zählen Münzen zu den begehrtesten Sammelobjekten. Doch nicht nur passionierte Sammler, auch Anleger setzen seit geraumer Zeit auf diese Form des Edelmetalls. So wird zwischen Sammel- und Anlagemünzen unterschieden. „Anlagemünzen werden ähnlich wie Goldbarren vor allem zu Investmentzwecken gehandelt. Der Sammelgedanke ist hierbei untergeordnet“, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG.

Barren oder Münzen?

Als Anlagemünzen gelten sowohl eigens zu Investmentzwecken produzierte Münzen als auch ältere Umlaufgoldmünzen, die früher tatsächlich als Währung dienten. Letztere kommen allerdings nur infrage, wenn von ihnen noch eine hohe Stückzahl verfügbar ist, denn nur dann liegt ihr Wert dicht am Goldpreis. Gibt es von ihnen nur noch wenige Exemplare, fallen sie in die Kategorie der Sammelmünzen und werden über dem reinen Materialwert gehandelt. In einigen anderen Ländern zahlen Anleger auf Goldmünzen, anders als auf Barren, keine Steuern. In Deutschland spielt es letztendlich keine Rolle, ob sich Käufer für Goldmünzen oder für Barren entscheiden, denn Anlagegold ist hier in jeglicher Form steuerfrei. Wer Spaß am Sammeln hat, kann sein Edelmetallportfolio hierzulande also auch problemlos mischen. „Wir empfehlen immer, die Produkte zu kaufen, die am dichtesten am Goldpreis gehandelt werden. Bei einem späteren Verkauf bringt alles denselben Preis pro Gramm. Je günstiger Anleger einkaufen, umso höher ist nach einem Kursanstieg also ihr Gewinn“, weiß Dominik Lochmann.

Besonders begehrt

Als beliebte Anlagemünzen gelten die südafrikanischen Krügerrands, die kanadischen Maple Leafs und die australischen Känguru-Goldmünzen. Erstmals 1967 produziert, stellt der Krügerrand die wohl bekannteste Goldmünze der Welt dar. Aufgrund seiner 22 Karat Goldlegierung mit Kupferbeimischung gilt er außerdem als ausgesprochen robust. Maple Leaf und Känguru zählen mit einem hohen Goldgehalt von 999,9 zu den Feingoldmünzen. Beide sind ebenfalls international bekannt und werden dicht am Goldpreis gehandelt. Bei den Umlaufgoldmünzen gehören die alten preußischen Kaiserreich-Goldmünzen, die englischen Sovereigns, die Schweizer Vrenelis und die alten französischen Franc-Goldmünzen zu den Favoriten der Anleger. „Ihren Charme macht aus, dass sie vor langer Zeit tatsächlich als Währung genutzt wurden. Sie haben somit schon zwei Weltkriege und andere historische Ereignisse überstanden. Ob sich Anleger nun allerdings für eigens produzierte Investmentmünzen oder für die älteren Umlaufmünzen entscheiden, ist Geschmackssache“, erklärt Dominik Lochmann abschließend.