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Indiens Liebe zu Gold

Indiens Liebe zu Gold

Hunderte Millionen Menschen in Indien kaufen jährlich Gold für sich selbst oder ihre Liebsten. So vielfältig das Land in Bezug auf Sprachen, Dialekte oder Glaubensrichtungen auch ist, in einer Hinsicht herrscht Einigkeit – Gold spielt eine ganz zentrale Rolle. Und die Liebe zum edlen Metall wurzelt in Indien tief.

Gold gilt im Hinduismus als Zeichen für Reichtum und Wohlstand, aber auch als Glück verheißender Schatz und wird deshalb mit Vorliebe zu traditionellen und religiösen Festivitäten gekauft. Als bedeutendstes religiöses Ereignis zählt das zwischen Ende Oktober und Anfang November stattfindende, mehrtägige Lichterfest Diwali. Zu Beginn des Festivals werden neue alltägliche Dinge wie Kleidung oder Kochutensilien sowie Wertgegenstände und Schmuck gekauft. In reich geschmückten und mit Öllampen und Kerzen beleuchteten Häusern wird so unter anderem Lakshmi, der Göttin der Fruchtbarkeit, des Glücks und Wohlstands gehuldigt. Makara Sankranthi, Akshaya und Dussehra sind weitere traditionelle Festivals, die den indischen Goldmarkt antreiben. Mit circa 563 Tonnen verkauftem Schmuck 2017 gilt Indien, nur übertroffen durch China, bereits seit Jahren als zweitgrößter Markt der Welt.

Zu den wichtigsten Anlässen, um Gold zu kaufen, zählen jedoch gesellschaftliche und familiäre Ereignisse wie Geburtstage oder Hochzeiten. Laut einer ICE360°-Umfrage zum Konsumverhalten indischer Bürger, gilt das Verschenken mit 46% sowie die Mitgift bei einer Hochzeit mit 26% als vordergründiges Motiv für den Kauf von Gold. Bei geschätzt acht bis zehn Millionen Eheschließungen pro Jahr ist es folglich kaum verwunderlich, dass nahezu die Hälfte des Golderwerbs in Indien, ob in Form von Schmuck, Barren oder Münzen, als Geschenk gedacht ist und die Verkäufe zu Zeiten der Hochzeitshochsaison von April bis Mai und von September bis Januar gipfeln.

Neben der beträchtlichen Größe des indischen Schmuck- und Goldmarktes ist dieser extrem vielfältig und entwicklungsreich. Während der Süden und Osten Indiens fast ausschließlich auf traditionellen 22 Karat Goldschmuck setzt, ist man im Westen und Norden flexibler und offen gegenüber 18- und 14-karätigem und mit Edelsteinen besetztem Schmuck. Der private Goldbesitz ist in ländlichen Gebieten deutlich höher und überwiegend schmuckbasiert. In urbanen Gegenden hingegen zeichnet sich eine steigende Präferenz für Gold in Form von Barren und Münzen ab. Analysen des World Gold Councils zufolge steigt die Nachfrage nach Gold unter anderem parallel zum Einkommen. Bei einem Bevölkerungsanteil von 45% an unter 25-jährigen sind in jedem Fall große demografische Bewegungen und ein starker Aufschwung der Wirtschaft zu erwarten. Der fest verankerte Traditionalismus und das fortwährende, menschliche Bedürfnis nach Sicherheit werden zudem dazu beitragen, dass Indiens Liebe zu Gold ungebrochen bleibt.

Bildquelle: Adobe Stock

The Perth Mint

The Perth Mint

Australien gilt als zweitgrößter Produzent und als größter Exporteur von Barren aus frisch abgebautem und raffiniertem Golderz weltweit. Mit einer Prozesskapazität von 700 Tonnen Gold jährlich, verarbeitet die seit 2003 von der LBMA zertifizierte Perth Mint als eine der effizientesten Raffinerien der Welt über 92% des in Australien und im Asien-Pazifik-Raum gewonnen Goldes.

Aufgrund der großen Goldvorkommen in der Umgebung gründete der Visionär und erste Premierminister Westaustraliens Sir John Forrest die Perth Mint als dritte australische Filiale der britischen Royal Mint. Bis zur Abschaffung des Goldstandards in Großbritannien 1931 wurden dort circa 106 Millionen Sovereigns und 735.000 halbe Sovereigns als Umlaufmünzen für den australischen und britischen Zahlungsverkehr geprägt. Der Fokus der Münzprägestätte schwenkte danach für kurze Zeit um auf die Produktion von Feingoldbarren, bis von der Schatzkammer des Britischen Commenwealth aus der australischen Hauptstadt Canberra im Zuge des Krieges Hilfe bei der Produktion von australischem Münzgeld erbeten wurde.

1957 wurde in der Perth Mint das womöglich reinste Gold mit einem Reinheitsgrad von nahezu 999,999 erzeugt, woraufhin die äußerst beeindruckte Royal Mint etwas Gold als Messlatte für ihren eigenen Produktionsstandard anforderte. Die Perth Mint blieb unter britischer Obrigkeit bis die Führung zum 1. Juli 1970 an die Westaustralische Regierung übergeben wurde.

Ein bedeutender Schritt in der Geschichte der Perth Mint war die Übernahme durch die staatliche Gold Corporation, wodurch es ihr nun in Absprache mit der Schatzkammer des Commonwealth erlaubt war, Investoren und Sammlern weltweit in Australien als Zahlungsmittel zugelassene Münzen aus Gold, Silber und Platin anzubieten. In einer glänzenden Zeremonie wurde im April 1987 die goldene Münzserie Australian Nugget präsentiert.

Heute zählt die Perth Mint mit Akkreditierungen von den fünf bedeutendsten Goldhandelsbörsen fraglos zur weltweiten Elite der Münzprägeanstalten und kann neben dem Australian Nugget – seit 2008 bekannt als Kangaroo – eine sehr hohe Nachfrage an den hauseigenen Serien Australian Kookaburra und Koala in Silber, dem Platypus in Platin und der bekannten Lunar-Reihe in Gold und Silber verzeichnen. Seit diesem Jahr befinden sich mit den Rectangle Coins Gold und Silver Dragon die ersten rechteckigen Anlagemünzen der Münzprägeanstalt auf dem Markt. Als einer der größten Exporteure Australiens liefert die Perth Mint jährlich Gold-, Silber- und Platinbarren und -münzen im Wert von 18 Milliarden Dollar an Investoren aus über 100 Ländern.

Ringe für die Ewigkeit

Ringe für die Ewigkeit

Verlobte stehen bei der Planung ihrer Hochzeit immer wieder vor schwierigen Entscheidungen. Wo findet die Feier statt? Wer wird eingeladen? Und: Welche Eheringe sollen die Liebe besiegeln? Diese Entscheidung will gut überlegt sein, schließlich bleiben die Ringe − wie im Idealfall auch der Partner − für immer. Doch bei all den unterschiedlichen Materialien und Designs fällt die Auswahl oft schwer. Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG, verrät, worauf zukünftige Ehepartner bei der Wahl ihrer Eheringe achten sollten.

Klassiker aus Gold

Viele setzen bei ihren Eheringen auf eine zeitlose und elegante Variante aus Gold. Da das Edelmetall in Reinform sehr weich ist, verleihen beigemischte Metalle wie Platin und Palladium, aber auch Silber und Kupfer dem Schmuck eine höhere Stabilität. Je nach Mischverhältnis entstehen diese sogenannten Legierungen in verschiedenen Farbtönen. Typisches Gelbgold setzt sich zum Beispiel neben Gold zu gleichen Teilen aus Kupfer und Silber zusammen. Auch Weißgold, das unter anderem Palladium enthalten kann, erfreut sich großer Beliebtheit. Im Normalfall schimmert diese Legierung gelblich-gräulich. Deshalb kommt oft noch eine sogenannte Rhodinierung zum Einsatz. „Dabei wird der Ring mit einem dünnen Metallfilm aus Rhodium überzogen, um einen silbrigen Glanz zu erzeugen. Im Laufe der Zeit nutzt sich die Beschichtung jedoch ab und muss erneuert werden“, erklärt Lochmann. Im Trend liegen auch wieder Ringe aus Roségold, einer Legierung mit einem etwas höheren Kupferanteil, der für einen rötlichen Schimmer sorgt. Neben der Farbe spielen auch Kriterien wie die Beständigkeit eine wichtige Rolle. Hier kommt es auf das richtige Material an, denn einige Edelmetalle sind härter und widerstandsfähiger als andere. So gilt zum Beispiel Platin als besonders robust und wenig anfällig für Gebrauchsspuren und Abrieb. Außerdem eignet es sich aufgrund seiner hohen Hautverträglichkeit gut für Allergiker.

Zeitlose Designs

Beim Eheringkauf sollten die Verlobten zudem bedenken, dass sich das ästhetische Empfinden mit der Zeit verändern kann. Was für jemanden heute als hübsch gilt, sagt ihm oder ihr in mehreren Jahren vielleicht nicht mehr zu. Deshalb stellen schlichte, zeitlose und bequeme Designs eine sichere Wahl dar. Falls die Ringe trotzdem irgendwann nicht mehr gefallen, bieten manche Goldschmiede an, sie nachträglich zu verändern. „Sollte das Eheglück nicht von Dauer sein, ist eine Scheideanstalt der optimale Ansprechpartner. Denn ohne den Schritt über etwaige Zwischenhändler kann der höchste Erlös für den Schmuck erzielt werden. Alternativ können sogenannte Scheidungsringe auch gemeinnützigen Initiativen gespendet werden, die mit dem Erlös unter anderem getrennt lebende Familien unterstützen“, informiert Lochmann abschließend.

Die Initiative „Scheidungsringe für Kinder“ der Flechtwerk 2+1 gGmbH unterstützt Kinder mit zwei Elternhäusern mit dem Erlös aus dem Verkauf ehemaliger Eheringe. Sie ermöglicht auf diese Weise getrennt lebenden Eltern, die innige Bindung zu ihren Kindern trotz finanzieller Widrigkeiten oder räumlicher Distanz aufrechtzuerhalten.

Facettenreiches Gold

Facettenreiches Gold

Seit Jahrtausenden übt Gold, das Metall der Götter und Könige, eine faszinierende Wirkung auf den Menschen aus. Denn nicht nur die Schönheit oder die Symbolik sprechen für das edle Material, sondern auch die bestechenden, ihm spezifischen Eigenschaften. In reiner Form lässt sich Gold aufgrund seiner hohen Verformbarkeit und dem moderaten Schmelzpunkt relativ leicht mechanisch verarbeiten. Auch durch die hohe Korrosionsbeständigkeit und Leitfähigkeit gilt das Edelmetall als attraktiver Werkstoff für eine Vielzahl von Einsatzgebieten.

Legierungen im Überblick

Um die bereits sehr wertvollen Materialeigenschaften zu verstärken und Widerstandsfähigkeit wie Härtegrad zu erhöhen, aber auch, um die Kosten geringer zu gestalten, wird Gold in den meisten Fällen nicht in Reinform, sondern als Komponente einer Legierung eingesetzt. Darunter versteht man eine Verbindung von Stoffen bzw. Elementen, wobei mindestens eines davon ein Metall ist. Die möglichen Legierungspartner variieren je nach Verwendungszweck. So eignet sich eine Gold-Silber-Legierung, auch in Kombination mit Nickel, oder eine Gold-Kupfer-Legierung durch die hohe Leitfähigkeit hervorragend für den Einsatz im Elektronikbereich. In der Medizin setzt man überwiegend auf Gold vereint mit Titan, wohingegen sich Platin und Palladium als Legierungspartner für Dentallegierungen am besten eignen.

Goldlegierter Schmuck

Abgesehen von den vielen funktionalen oder auch finanziellen Gründen wird Gold in der Schmuckindustrie ebenso zielgerichtet aus ästhetischen Aspekten legiert. Je nach Mischverhältnis und Komponenten erhält man sehr unterschiedliche Färbungen und Nuancen. Von besonderer Bedeutung bei der Schmuckherstellung ist das bereits in der Natur häufig vorkommende Gold-Silber-Kupfer-System. Durch Kombination der drei Elemente können Farbtöne von intensivem Gelb über leuchtendes Rot bis hin zu silbrigem Weißgold geschaffen werden.

Bewährt – Klassisch – Schön

Gelbgold ist nach wie vor die vorherrschende Goldlegierung, da sie Feingold farblich am nächsten kommt. Kupfer und Silber werden zu nahezu gleich Teilen hinzulegiert. Die Intensität des typischen Goldtons sinkt entsprechend dem Goldgehalt. Ausschlaggebend für die Färbung von Rotgold, das zuerst in Russland in Erscheinung getreten ist und hin und wieder noch als „Russengold“ bezeichnet wird, ist der hohe Kupfergehalt. Während sich die Nachfrage nach intensiven Rottönen beispielweise in Osteuropa oder Zentralasien weiter hält, setzt man in Deutschland auf zarteres Roségold, welches durch eine Erhöhung des Feingold- und Silbergehalts erzielt wird. Klassisch schlicht und sehr geschätzt im Zusammenspiel mit Edelsteinen ist Weißgold, das durch eine Vielzahl an Legierungspartnern zum Basismetall Gold geschaffen werden kann. Hierzu zählen Palladium und Platin für ein sehr hochwertiges Weißgold sowie Silber oder auch Nickel für die kostengünstigere Variante. Da Nickel jedoch allergische Hautreaktionen hervorrufen kann, wird heutzutage versucht, bei der Schmuckherstellung weitestgehend auf das Metall zu verzichten.

Exotische Legierungen

Neben den gängigen Legierungen finden sich auch exotische Ausprägungen wie Grüngold.
Die Gold-Silber-Legierung besteht zu ca. 65% aus Feingold. Silber bildet den entsprechenden Restanteil. Zur Intensivierung der Farbe ist eine Zugabe von Kobalt oder Cadmium möglich. Wie auch bei Nickel kann Kobalt allerdings zu allergischen Reaktionen führen. Cadmium gilt vor allem im Falle des Verschluckens als gesundheitsschädigend. Das olivfarbene Kaliumgold und das tiefgrüne Rubidiumgold sind als Hauptbestandteil zur Schmuckherstellung nicht geeignet, da das Material sehr spröde und porös ist.
Blaugold besteht in einer einfachen Version aus Gold und Eisen und verfügt über einen leichten, blauen Schimmer. Feingold im Verbund mit Indium oder Gallium ergibt ebenso eine Blaugoldlegierung, die jedoch weder gut zu verarbeiten ist noch durch ein besonders schönes oder ebenmäßiges Blau besticht. Vittorio Antoniazzi meldete 1985 eine sehr spezielle Legierung an, die zusätzlich zu Gold aus Nickel, Chrom, Molybdän, Vanadium, Kohlenstoff, Wolfram und Eisen besteht. Die resultierende Farbe lässt sich durch eine extreme Hitzebehandlung intensivieren und ist vergleichsweise homogen. Aus einem einfacheren Verfahren im Jahr 1991 vom Juwelier Ludwig Müller gewonnenes Blaugold, das aus Gold, Eisen und Nickel besteht, prägte die Monnaie de Paris 2005 Gedenkmünzen zum 50sten Jubiläum der Europaflagge.
Eine Legierung bestehend aus Gold und Aluminium wird als Purpurgold oder auch Amethystgold bezeichnet, da das Violett der Färbung des Halbedelsteins ähnelt. Trotz der ansprechenden Farbe, die durch etwas zusätzliches Kupfer nuanciert werden kann, ist es nicht annähernd so bekannt wie Rot- oder Roségold, weil das Material für massiven Schmuck zu instabil ist.
Durch Oberflächenbeschichtungen mittels Galvanisierung, Oxidation, Patinieren oder andere Verfahren lassen sich weitere, reizvolle Goldfärbungen wie Schokoladengold oder Schwarzgold realisieren. Da die Farbe jedoch nur auf einer Behandlung der Oberfläche beruht, ist sie nicht beständig und muss mit der Zeit gegebenenfalls aufgefrischt oder erneuert werden.

PAMP – Produits Artistiques Métaux Précieux

PAMP - Produits Artistiques Métaux Précieux

Die weltweit renommierte Edelmetallraffinerie PAMP wurde 1977 gegründet und ist im Schweizer Tessin in Castel San Pietro ansässig. Seit jeher steht das 1987 erstmals von der LBMA zertifizierte Unternehmen für eine exquisite Ausarbeitung kleingewichtiger Edelmetallbarren sowie für die Entwicklung und Produktion von künstlerisch aufwendigen Gedenkmünzen und Medaillen.

Das Angebotsspektrum umfasst Barren aus Gold und Silber sowie den Platingruppenmetallen in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Reinheitsgraden von 0,3g bis 12,5kg. Zudem produziert PAMP Münzen, Münzrohlinge und Halbzeuge wie Drähte, Platten, Stäbe und weitere Teile zur Weiterverarbeitung für die Schmuck- und Uhrenindustrie.
Das Leistungsportfolio reicht von der Raffination von edelmetallhaltigem Ausgangsmaterial und der offiziellen Prüfung auf den Reinheitsgrad fertiger Produkte über die Lagerung von Edelmetallen für Großkunden bis hin zu ausgereiften Softwarelösungen für den Verkauf und die Verifikation von Anlagemetallen.

Dem steten Streben nach Perfektion sind viele Innovationen zuzuschreiben. So war PAMP der erste Barrenhersteller, der die Rückseite eines Barrens verzierte. Die brillant ausgearbeitete Schicksalsgöttin Fortuna ist heute über alle Landesgrenzen bekannt und gilt als beliebtestes Barrenmotiv. Aufgrund der starken ästhetischen Ausrichtung bei der Produktion, ist es vollkommen nachvollziehbar, dass PAMP ebenfalls als Vorreiter gilt, was das Tragen von Kleinbarren zu Schmuckzwecken betrifft. Das Sortiment umfasst bereits sehr viele kleine Kunststücke, die beispielsweise in Form von Anhängern um den Hals getragen werden können. Des Weiteren trug PAMP durch die Einführung der CertiPAMP-Blisterverpackung für Kleinbarren sowie des patentierten Prozesses zur Aufbringung holografischer Details auf Edelmetalle beträchtlich zum Schutz vor Fälschungen und zur allgemeinen Sicherheit im Umgang mit Anlagemetallen bei.

Aus der seit 1979 bestehenden, engen Zusammenarbeit mit dem Edelmetall- und Finanzdienstleistungsunternehmen MKS (Switzerland) SA resultierte die MKS PAMP GROUP, die eine breite Klientel an Großkunden wie Zentralbanken, staatliche Münzprägeanstalten und Bergbauunternehmen bedient.
Mit der MMTC PAMP India konzentriert sich PAMP mit dem staatlichen indischen Unternehmen MMTC auf die Bedienung des ostasiatischen und australischen Raums.
Durch den höchsten Qualitätsanspruch, einen weltweiten Marktanteil von 50% bezüglich goldenen Kleinbarren bis 100g und nicht zuletzt durch die Berufung zu einem von fünf Sachverständigen der LBMA gilt PAMP als mustergültiges Beispiel für ein weltweit agierendes Unternehmen aus der Edelmetallbranche.

Palladiumpreis in luftigen Höhen!

Palladiumpreis in luftigen Höhen

Nahezu 18 Jahre ist es her, dass sich ein solches Bild zeigte. Palladium ist momentan nicht nur ähnlich teuer wie damals, sondern hat im Jahr 2017 und zu Beginn dieses Jahres bereits mehrfach die vorherige Rekordmarke gebrochen. Auch im Vergleich mit anderen Edelmetallen präsentierte sich Palladium im Vorjahr mit einem Preisanstieg um über 40% aus europäischer Sicht als absoluten Spitzenreiter. Trotz der momentanen Stabilisierungsphase scheint ein Ende des Höhenflugs noch längst nicht in Sicht – so zumindest diverse aktuelle Prognosen für den weiteren Verlauf 2018.

Ganz überraschend ist diese Entwicklung jedoch nicht.

Der letzte steile Preisanstieg im Jahre 2000 war dadurch bedingt, dass Russland, neben Südafrika, einer der zwei großen Palladiumexporteure, eine Zeit lang kein Palladium in den Westen exportierte, sodass es hier zu einem preistreibenden Engpass kam.
Dieses Mal ist neben dem, sich langsam aufgrund des Nachfragewachstums entwickelnden Angebotsdefizits vor allem die, durch den Dieselskandal bedingte Psychologie preistreibend.
Das Platingruppenmetall wird inzwischen zu ca. 80% in der Automobilindustrie zum Bau von Katalysatoren eingesetzt und zwar überwiegend in solchen, die in Benzinfahrzeugen verbaut sind. Da man davon ausgeht, dass sich das Verhältnis Benzin-/Dieselfahrzeuge stark zugunsten von Benzinmotoren neigen wird, erwarten viele eine nochmalige Steigerung der Palladiumnachfrage. Entsprechend fiel dadurch im Laufe des letzten Jahres natürlich auch der Platinpreis. Langfristig wird sich jedoch vermutlich alles wieder einpendeln, da für Benzinmotoren auch eine Katalysatorbeschichtung bestehend aus Platin in Verbindung mit Rhodium in Frage kommt, die bei einem niedrigen Platinpreis als Substitut durchaus wieder interessant werden kann.

Die Rolle als Spitzenreiter ist alles andere als sicher.

Palladium wird anders als Platin beim Abbau nicht primär ins Visier genommen, sondern vor allem als Nebenprodukt aus Kupfer- und Nickelerzen gewonnen. Das daraus resultierende, vergleichsweise nur schwache Angebot scheint die Nachfrage momentan nicht bedienen zu können. Zudem ist nicht auszuschließen, dass Palladium umgekehrt wieder durch das seit Ende September 2017 günstigere Platin verdrängt wird. Bedingt durch den hohen Preis sinkt bereits das Interesse an der Verwendung von Palladium in der Elektronik- und Schmuckindustrie.

Die Preisentwicklung von Palladium, Platin und Gold seit Januar 2017

Das Element im Fokus

Das seltene, silberweiße Element mit dem Symbol „Pd“ und der Ordnungszahl 46 ist neben Ruthenium, Rhodium, Osmium, Iridium und Platin Teil der Platinmetalle. Mit einer Dichte von 11,99g/m3 ist Palladium das absolute Fliegengewicht innerhalb der Gruppe. Ebenso besitzt es den niedrigsten Schmelzpunkt von 1554,9°C und zeigt sich am reaktivsten, obwohl keine Reaktion mit Sauerstoff stattfindet. So bleibt der Glanz erhalten und das Metall läuft an der gewöhnlichen Luft nicht an.

Entdeckt wurde Palladium 1803 in London vom Chemiker William H. Wollaston. Dieser hatte aufgrund der geringen Ausbeute an Platin in Königswasser – ein Gemisch aus konzentrierter Salzsäure und konzentrierter Salpetersäure – gelöste Erzreste untersucht und stieß nach diversen chemischen Reaktionen auf das bis dahin unbekannte Palladium. Benannt hat er es nach dem 1802 zum ersten Mal erfassten Asteroiden Pallas.

Durch die ihm spezifischen Eigenschaften wird es in den unterschiedlichsten Gebieten eingesetzt. Neben der Automobilindustrie setzt man auch in den Bereichen Elektronik, Dentaltechnik und Medizin sowie in der Uhren- und Schmuckherstellung auf Palladium.
In der Schmuckindustrie wurde Palladium früher vor allem als Legierungsbeimischmetall für Weißgold eingesetzt. Heute gibt es allerdings bereits ganze Kollektionen aus reinem Palladiumschmuck.
Als Investmentmetall führt Palladium, ebenso wie Platin, aufgrund seiner Mehrwertsteuerpflicht eher ein Schattendasein.

Barzahlung mit Ausweis

Neues Geldwäschegesetz ab 26.06. zwingt Goldbranche zum Umdenken

Rheinstetten im Juni 2017 Für Goldhändler in ganz Deutschland ist Montag der 26. ein wichtiger Stichtag. Hier tritt das neue Geldwäschegesetz in Kraft:
Der anonyme Kauf von Edelmetallen ist dann nur noch bis zu einem Wert von 10.000 Euro möglich, statt wie bisher 15.000 Euro. Berücksichtigt man den aktuellen Goldpreis, entspricht dies in etwa einem 250g Goldbarren. Bereits bei Käufen ab 10.000 Euro gelten dann erweiterte Auskunfts- und Dokumentationspflichten. So muss dann zum Beispiel die Rechnung auf Namen und Anschrift des Käufers ausgestellt werden.
Das von der Bundesregierung am 17. Mai beschlossene Gesetz folgt den deutlich verschärften Vorgaben der EU Richtlinie und soll helfen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung effizienter zu bekämpfen.
Welche Auswirkungen sich im Detail für den Goldhandel und andere Branchen ergeben, ist noch unklar. Experten rechnen damit, dass zahlreiche Anbieter keine Bargeldbezahlungen über 9.999 Euro mehr akzeptieren werden, um sich den bürokratischen Aufwand der erweiterten Dokumentationspflichten zu ersparen. „Selbstverständlich halten wir uns an die neuen Gesetzesrichtlinien“, betont Dominik Lochmann, Geschäftsführer ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG. „Der ehrliche Edelmetallinvestor muss jedenfalls nicht unter der neuen Gesetzgebung leiden. Wer seinen Ausweis vorlegt und die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben über seine Person macht, erhält eine auf seinen Namen ausgestellte Rechnung und kann bei uns selbstverständlich auch in Zukunft Edelmetalle im Wert von über 10.000 Euro in bar bezahlen.“

Weitere Informationen unter www.Scheideanstalt.de und www.Edelmetall-Handel.de.

Gold für Gold: Kunden küren ESG zum besten Edelmetallhändler

Berlin/Rheinstetten im Mai 2017. Zum sechsten Mal in Folge zeichnete das Portal BankingCheck.de in Kooperation mit eKomi die besten Anbieter und Produkte der Finanz- und Versicherungsbranche aus. Neben Kategorien wie „Unternehmenskredit“ und „Girokonto“ gab es zum ersten Mal auch einen Preis für Edelmetallhändler. Der neu geschaffene Award ging an die ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG. Geschäftsführer Dominik Lochmann zeigt sich zufrieden: „Besonders hat uns gefreut, dass die Ehrung auf Kundenbewertungen basiert.“ IT- und Marketingleiter Daniel Klee ergänzt: „Knapp 12.000 Bewertungen haben unsere Kunden in den letzten 12 Monaten abgegeben und über 99 Prozent würden uns weiterempfehlen. Wir sehen das als deutliche Bestätigung und Motivation für unsere Kundenorientierung.“

Bekannt geworden ist die ESG insbesondere durch ihre patentierten CombiBars, die im Handel auch unter der Bezeichnung Tafelbarren geführt werden. Sie bestehen aus einer variierenden Anzahl fest miteinander verbundener Ein-Gramm-Goldbarren, die durch Sollbruchstellen von Hand verlustfrei trennbar sind. Diese haben sich in den letzten Jahren zu einem Standardprodukt im Markt entwickelt und erfreuen sich unter Investoren großer Beliebtheit, da ihre Prägekosten niedriger ausfallen, als bei kleinen Stückelungen und sie sich flexibler veräußern lassen, als große Goldbarren. „Auf dieses Produkt sind wir besonders stolz. Es demonstriert anschaulich, dass Gold nicht nur ein Produkt für Vermögende ist“, merkt Lochmann an.

eKomi Award 2017

eKomi Award 2017 – ESG gewinnt den Preis für besten Edelmetallhändler

Bestnote beim Vergleichstest von Gold & Silber Onlineshops

Der Fernsehsender N24 hat im Januar 2016 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) das Angebot der Goldhändler im Internet genauer untersucht. Dabei schauten sie auf wichtige Parameter wie Angebot, Service und Preise der einzelnen Anbieter, vor allem bei Gold und Silber. Hier konnten wir voll überzeugen. Die DtGV und N24 zählen uns zu den drei besten Goldhändlern im Internet.
Besonders hervorgehoben wurde unsere Preispolitik im Vergleich zu den Wettbewerbern. Bestnoten erhielten wir in der Kategorie Komfort & Suche unseres Edelmetall-Shops.

Immer mehr Menschen kaufen Gold, Silber, Platin oder andere Edelmetalle in Form von Barren oder Münzen einfach und unkompliziert im Internet. Doch der Kauf von derart hochwertigen Gütern setzt Vertrauen voraus. Mehrere zehntausend Kunden und Transaktionen pro Jahr bestätigen uns dies.

Goldbarren aus Recyclinggold

Recycling-Gold_1kgNeue gegossene ESG Recycling Goldbarren

Nachhaltigkeit und ressourcenschonende, umweltfreundliche Produktion spielt nicht nur in der Konsumgüterindustrie eine große Rolle. Zunehmend wird auch auf dem Investitionsmarkt von Edelmetallen die Nachfrage nach konfliktfreiem und nachhaltig produziertem Gold größer.

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