Archiv der Kategorie: ESG Infos

Neue Anlagebarren für das gute Gewissen

Die ESG bietet ab sofort Responsible-Gold Auropelli-Barren aus nachhaltig produziertem Feingold an. Seine Herkunft aus zertifizierten Minen in Nevada stellt sicher, dass die Herstellung der Barren unter umweltverträglichen Bedingungen stattfindet und Kinderarbeit vollkommen ausgeschlossen ist. Für den Goldabbau musste kein Regenwald gerodet werden.

Jeder Barren besteht aus zertifiziertem Valcambi Green Gold, das unter anderem gemäß den Richtlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und im Besonderen unter Einhaltung aller Menschenrechte geschürft und raffiniert wird. Unabhängige Beobachter der ALS Inspection UK stellen zusätzlich sicher, dass über den gesamten Produktionsprozess keinerlei Berührungspunkte mit herkömmlich gewonnenem Primärgold entstehen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen erfolgt. Dazu gehören ein verminderter CO2-Ausstoß sowie ein verringerter Einsatz von Chemikalien. Für alle Menschen, die mit gutem Gewissen in Gold investieren möchten, stellen die Auropelli-Barren eine verantwortungsvolle Anlageoption dar. Sie sind zuverlässig verfügbar und stets zum tagesaktuellen Preis in verschiedenen Größen erhältlich.

Gewicht: 1g | 2,5g | 5g | 10g | 20g | 1oz | 50g und 100g
Feingehalt: 999,9
Größe: z. B. 1g: 15×8,50×0,55mm
Hersteller der Auropelli-Barren: ESG / Valcambi SA

ESG: Bester Edelmetallhändler 2018

Sven Ostermaier nimmt für die ESG Edelmetall-Service den Preis als "Bester Edelmetallhändler 2018" entgegen

Zufriedene Käufer zahlen sich aus!
ESG wieder von Kunden zum besten Edelmetallhändler gekürt.

Berlin/Rheinstetten im Juni 2018. Zum zweiten Mal verleiht das Onlineportal BankingCheck.de in Zusammenarbeit mit dem Bewertungsanbieter eKomi den BankingCheck Award auch an Edelmetallhändler. Gewinner in dieser begehrten Kategorie ist, wie bereits letztes Jahr, das Rheinstettener Unternehmen ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG. „Besonders freut uns, dass der Preis auf Bewertungen unserer Kunden basiert“, betont Sven Ostermaier, Mitglied der ESG-Geschäftsleitung. „Von den mittlerweile mehr als 50.000 Bewertungen unserer Arbeit fallen nahezu alle positiv aus. Für uns ist das ein deutliches Zeichen, dass sich die stetigen Bemühungen, einen optimalen Service zu bieten, lohnen.“

Überregional bekannt wurde der Edelmetallhändler im Jahre 2011 als Erfinder der sogenannten CombiBars®, die sich mittlerweile international zu einem Standardprodukt entwickelt haben. Sie bestehen aus einem festen Verbund von 1-Gramm- oder 1/10-Unze-Goldbarren. Durch Sollbruchstellen lassen sich die einzelnen Barren problemlos und ohne Materialverlust per Hand trennen. Die Prägekosten fallen dabei niedriger aus als bei kleinen Stückelungen. Zudem gestaltet sich die spätere Veräußerung flexibler als bei größeren Goldbarren.

Bildquelle: © bmo2018.de

Kurantmünzen im Fokus

Bei einer Investition in Goldmünzen greifen die meisten Anleger zu klassischen Anlagemünzen wie dem Krügerrand, dem Wiener Philharmoniker oder dem American Eagle. Diese Münzen haben sich als Investment bewährt und werden bereits seit Jahrzehnten in hohen Auflagen in die ganze Welt exportiert. Allerdings lohnt es sich ebenfalls den Blick auf eine andere Münzgattung zu richten – Kurantmünzen.

Abgeleitet aus dem französischen „courant“ für laufend – versteht man unter dem Begriff „Kurantmünze“ eine historische Umlaufmünze, die bereits als offizielle Währung kursierte und gehandelt wurde. Des Weiteren sind die vorwiegend aus Silber oder Gold bestehenden Münzen stets von hohem Feingehalt. Um sie robuster und als umlaufendes Tauschmittel geeignet zu gestalten, beträgt die Reinheit aufgrund der hohen Verformbarkeit von Edelmetallen ungleich vielen Anlagemünzen nicht 999.9, sondern entspricht üblicherweise einem Feingehalt 900/1000 oder 916/1000.

Der Preis liegt bei vielen Prägungen, die damals nicht nur als Sondermünze, sondern als  tatsächliche Umlaufmünze geprägt wurden, häufig sehr nahe am Spot – dem aktuell gültigen Edelmetallpreis. Da die Münzen historischen Ursprungs sind, ist die Verfügbarkeit am Markt zwar nicht endlos, aber bei vielen Sorten doch oft erstaunlich gut. Zustand und Prägequalität sind hier, sofern Gewicht und Prägebild noch innerhalb der Toleranz liegen eher zweitrangig, der Goldwert steht im Vordergrund. Diese alten Münzen haben gegenüber modernen Investmentmünzen außerdem den Charme, dass damit einst tatsächlich bezahlt wurde. Unsere Urgroßeltern gingen damit tatsächlich einkaufen, bzw. legten schon damals für schlechte Zeiten diese Goldmünzen zur Seite. Die Münzen haben teilweise 2-3 Kriege überstanden und erfüllten bereits mehrmals in schweren Zeiten ihre Funktion der Werterhaltung.

Kurantmünzen wie z.B. die alten deutschen 20 Mark Reichsgoldmünzen, die französischen 10 und 20 Francs Münzen, schweizer Goldvrenelis, britische Sovereigns oder italienische 20 Lire Münzen sind somit nicht nur etwas für Münzsammler, sondern aufgrund des oft geringen Aufgeldes auch eine echte Alternative für Goldanleger, anstelle neu geprägter Anlagemünzen oder schlichter Goldbarren.

Goldkauf für Einsteiger

„Menschen investieren nicht in Gold, um reich zu werden, sondern um nicht arm zu werden“, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG. Mit einem entsprechenden Anlagehorizont und etwas Glück lassen sich zwar Kursgewinne realisieren, der Großteil der Anleger setzt die Priorität beim Golderwerb jedoch auf die Vermögensabsicherung. Begründen lässt sich die Stabilität von Gold in seiner seit Jahrtausenden bewährten Funktion als weltweit sicheres Tausch- und Zahlungsmittel und mit seiner begrenzten Menge. Denn im Gegensatz zu den nationalen Währungen lässt es sich nicht unbestimmt vermehren.

Optimaler Einstiegspunkt

Vor allem zu wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten werden Befürchtungen bezüglich der finanziellen Absicherung laut. Der Besitz von physischem Gold ermöglicht es, Vermögen und Liquidität unabhängig von Banken und Regierungen zu halten. Seit jeher gilt Gold als sicherer Hafen, auch wenn sich der Goldkurs wie aktuell unspektakulär seitlich bewegt. Es ist zu beobachten, dass politische und wirtschaftliche Nachrichten den Kurs lange nicht so stark beeinflussen wie vor einigen Jahren. Da es seit Ende der Eurokrise keine großen Auf- und Abwärtstrends gibt, spielt der Zeitpunkt des Einstiegs nur eine untergeordnete Rolle. Bei regelmäßigen Investitionen glätten sich überdies kurzfristige Schwankungen.

Münzen, Barren oder Papiergold

Ein Investment in Gold eignet sich prinzipiell für jeden, der sein Vermögen auf unterschiedliche Arten absichern möchte. „Es empfiehlt sich, 10 bis 20 Prozent des eigenen Kapitals in das Edelmetall zu investieren“, so der ESG-Experte. Für eine kurzfristige Investition eignet sich physisches Gold eher nicht, da die Aufschläge bei Barren und Münzen aufgrund von Produktions-, Präge- und Logistikkosten höher sind als bei Wertpapieren oder Fonds. Zudem ist die Veräußerung von Anlagegold nach einer Haltedauer von 12 Monaten steuerfrei. Banken und Edelmetallhändler bieten eine große Auswahl an Gold zu Investmentzwecken. „Wir raten, auf gängige Barren oder Investmentmünzen wie den Krügerrand zurückzugreifen. Deren Kaufpreis bewegt sich im Vergleich zu Sammlermünzen nahe am Spot – dem jeweils aktuellen Edelmetallpreis – und sie können jederzeit problemlos verkauft werden. Wer besonders günstig Gold erwerben möchte, kann auf sogenannte Resale-Barren diverser Händler achten. Durch kleine Makel können diese nicht mehr als prägefrisch verkauft werden. Auf den tatsächlichen Wert des Goldes wirkt sich das jedoch nicht aus“, empfiehlt Lochmann.

Richtig aufbewahren

Vor dem Kauf gilt es des Weiteren zu überlegen, ob man die Edelmetallanlage zu Hause in einem passenden Versteck oder Tresor aufbewahren oder aber in einem Bankschließfach verwahren lassen möchte. Hierzu sollte man Faktoren wie den geplanten Wert des Goldinvestments, die Verfügbarkeit und die Sicherheit berücksichtigen. In jedem Fall sollte unbedingt die vorhandene Hausratversicherung informiert oder eine speziell orientierte Versicherung zu Rate gezogen werden.

Moderne Numismatik im Bullion-Bereich

Grundsätzlich können Münzen in zwei Kategorien eingeteilt werden – Anlagemünzen und numismatische Münzen, d. h. Sammlermünzen. Auf numismatische Münzen gibt es aufgrund unterschiedlicher Faktoren wie die historische Bedeutung, die besondere Thematik und Ausarbeitung oder die begrenzte Auflage einen deutlich höheren Aufschlag zum Edelmetallwert. Der Preis von Bullionmünzen errechnet sich hingegen in erster Linie durch die Zusammensetzung und das Gewicht des enthaltenen Edelmetalls. Er befindet sich folglich relativ nahe am Spot – dem jeweils aktuellen Edelmetallpreis. Um die Produktionskosten zu decken, wird ein vergleichsweise geringes Premium aufgerechnet. Zudem werden Anlagemünzen häufig in einer sehr hohen bis unbegrenzten Auflage produziert, wodurch sie für Sammler eher unbedeutend sind.

Der chinesische Goldpanda und die Seminumismatik

In der modernen Numismatik, die sich mit Münzprägungen ab dem zwanzigsten Jahrhundert befasst, hat sich in Form der seminumismatischen Münzen nun eine Unterkategorie entwickelt, die das Beste aus beiden Welten vereint. Sie verbinden die kursabhängige Preisberechnung und das Bullionmünzen übliche Prestige als Investment mit einer häufig geringen Auflage, höchster Qualität und einer exquisiten Ausarbeitung wechselnder Motive. Das zu Beginn nur geringfügige Premium erhöht sich mit der Zeit, sobald der Sammlerwert der Münze steigt.
Der Begriff „Seminumismatik“ wurde nicht zuletzt durch die Emission des goldenen Chinese Panda durch die Volksrepublik China im Jahre 1982 definiert. Im jährlichen Wechsel zeigt die Münze seitdem unterschiedliche Illustrationen des schwarzweißen, großen Pandas und ist seit 1983 auch als Silbermünze erhältlich.

Seminumismatische Erfolgsserien der Perth Mint

Der Australian Nugget der Perth Mint – heute bekannt als das Australian Kangaroo – trug ebenfalls einen großen Teil zur Herausbildung der seminumismatischen Münzen bei. Die erste Serie des Australian Nuggets von 1987 zeigte vier weltberühmte Goldnuggets, die entsprechend ihrer tatsächlichen Gewichte der Reihenfolge nach die Münzgewichte eine Unze, eine halbe Unze, eine Viertelunze und eine Zehntelunze zierten. Spätestens seit der Einführung des jährlich wechselnden Kängurumotivs 1990 erfreut sich die Münze insbesondere bei sammelaffinen Investoren sehr hoher Beliebtheit.
1990 erweiterte die australische Münzprägeanstalt ihr Münzprogramm des Weiteren um die Silbermünze Kookaburra, die mittlerweile in der 28sten Auflage den heimischen und größten Eisvogel der Welt zeigt.
Die seminumismatischen Münzreihen Lunar I und II in Gold und Silber, die Seit 1996 die Tierkreiszeichen des chinesischen Kalenders abbilden, bescherten der Perth Mint nicht nur im asiatischen Raum erneut großen Erfolg.

Die heraldischen Kunstwerke der Royal Mint

Zu Ehren der Krönung von Königin Elisabeth II im Jahre 1953 entwickelte die Royal Mint die seit 2016 laufende Münzserie „The Queen’s Beasts“ in Silber und Gold. Die Münzen präsentieren die Wappen und Wappentiere, die am Tage der Krönung den Weg zur Westminster Abbey säumten und die Abstammung der britischen Königsfamilie symbolisieren. Vier der auf zehn Münzen geplanten, bisher sehr erfolgreichen Serie wurden bereits ausgegeben – „The Lion of England“, „The Unicorn of Scotland“, „The Red Dragon of Wales“ und „The Black Bull of Clarence“.

Weitere Informationen zu gängigen Münzen aus Gold, Silber, Palladium und Platin erhalten Sie in unserem ausführlichen Münzkatalog auf www.Scheideanstalt.de.

Münze Österreich AG

Die staatliche österreichische Münzprägeanstalt, die Münze Österreich AG, kann bereits auf über 800 Jahre Geschichte zurückblicken. Überlieferungen zufolge kam es 1191 bei der Belagerung und späteren Besetzung von Akkon zu einem Zerwürfnis zwischen dem Babenberger Herzog Leopold und dem englischen König Richard Löwenherz. Infolgedessen reiste der Herzog verfrüht zurück in die Heimat. Als der Heimweg des Engländers aufgrund von widrigen Umständen durch Österreich führte, wurde er auf Geheiß des Herzogs gefangen genommen und erst nach Zahlung eines enormen Lösegeldes von mehreren Tonnen Silber freigelassen. Das so erbeutete Edelmetall wurde in der ersten Wiener Prägestätte zu Münzen geschlagen. Urkundlich erwähnt wird sie jedoch erst circa 200 Jahre später.

Nach der Entstehung der Republik Österreich 1918 wurde das Wiener Hauptmünzamt zur einzigen staatlichen Prägestätte ernannt. 1989 wurde sie als Tochterunternehmen der Österreichischen Nationalbank unter dem Namen Münze Österreich AG neugegründet.

Neben dem Einsatz unterschiedlichster Prägemethoden im Sinne der Prozessoptimierung galt der traditionellen Handwerkskunst stets das Augenmerk der Münze Österreich. So kreieren seit der Gründung der Graveur-Akademie in Wien im Jahre 1733 und bis heute hochbegabte Graveure die zahlreichen, weltberühmten Motive wie den Maria-Theresien-Taler, der 1780 im Todesjahr des Kaiserin entstand, oder den Wiener Philharmoniker, der seit der Erstausgabe 1989 zu den bedeutendsten Anlagemünzen der Welt zählt.

Als bemerkenswerte Innovation der Münze Österreich zählen die Bimetallmünzen aus Silber und dem in der Raumfahrt verwendeten, hochschmelzenden Niob. Durch eine kontrollierte Oxidation, die auch anodisches Oxidieren genannt wird, bietet Niob bezüglich der Farbe unterschiedlichste Gestaltungsmöglichkeiten ohne Verluste von Transparenz oder Brillanz.

Die österreichische Münzprägestätte, ihr außerordentlicher Qualitätsanspruch und die daraus resultierenden kunstvollen, liebevoll gearbeiteten Münzen werden weltweit gleichermaßen von Investoren und Sammlern geschätzt.

Indiens Liebe zu Gold

Indiens Liebe zu Gold

Hunderte Millionen Menschen in Indien kaufen jährlich Gold für sich selbst oder ihre Liebsten. So vielfältig das Land in Bezug auf Sprachen, Dialekte oder Glaubensrichtungen auch ist, in einer Hinsicht herrscht Einigkeit – Gold spielt eine ganz zentrale Rolle. Und die Liebe zum edlen Metall wurzelt in Indien tief.

Gold gilt im Hinduismus als Zeichen für Reichtum und Wohlstand, aber auch als Glück verheißender Schatz und wird deshalb mit Vorliebe zu traditionellen und religiösen Festivitäten gekauft. Als bedeutendstes religiöses Ereignis zählt das zwischen Ende Oktober und Anfang November stattfindende, mehrtägige Lichterfest Diwali. Zu Beginn des Festivals werden neue alltägliche Dinge wie Kleidung oder Kochutensilien sowie Wertgegenstände und Schmuck gekauft. In reich geschmückten und mit Öllampen und Kerzen beleuchteten Häusern wird so unter anderem Lakshmi, der Göttin der Fruchtbarkeit, des Glücks und Wohlstands gehuldigt. Makara Sankranthi, Akshaya und Dussehra sind weitere traditionelle Festivals, die den indischen Goldmarkt antreiben. Mit circa 563 Tonnen verkauftem Schmuck 2017 gilt Indien, nur übertroffen durch China, bereits seit Jahren als zweitgrößter Markt der Welt.

Zu den wichtigsten Anlässen, um Gold zu kaufen, zählen jedoch gesellschaftliche und familiäre Ereignisse wie Geburtstage oder Hochzeiten. Laut einer ICE360°-Umfrage zum Konsumverhalten indischer Bürger, gilt das Verschenken mit 46% sowie die Mitgift bei einer Hochzeit mit 26% als vordergründiges Motiv für den Kauf von Gold. Bei geschätzt acht bis zehn Millionen Eheschließungen pro Jahr ist es folglich kaum verwunderlich, dass nahezu die Hälfte des Golderwerbs in Indien, ob in Form von Schmuck, Barren oder Münzen, als Geschenk gedacht ist und die Verkäufe zu Zeiten der Hochzeitshochsaison von April bis Mai und von September bis Januar gipfeln.

Neben der beträchtlichen Größe des indischen Schmuck- und Goldmarktes ist dieser extrem vielfältig und entwicklungsreich. Während der Süden und Osten Indiens fast ausschließlich auf traditionellen 22 Karat Goldschmuck setzt, ist man im Westen und Norden flexibler und offen gegenüber 18- und 14-karätigem und mit Edelsteinen besetztem Schmuck. Der private Goldbesitz ist in ländlichen Gebieten deutlich höher und überwiegend schmuckbasiert. In urbanen Gegenden hingegen zeichnet sich eine steigende Präferenz für Gold in Form von Barren und Münzen ab. Analysen des World Gold Councils zufolge steigt die Nachfrage nach Gold unter anderem parallel zum Einkommen. Bei einem Bevölkerungsanteil von 45% an unter 25-jährigen sind in jedem Fall große demografische Bewegungen und ein starker Aufschwung der Wirtschaft zu erwarten. Der fest verankerte Traditionalismus und das fortwährende, menschliche Bedürfnis nach Sicherheit werden zudem dazu beitragen, dass Indiens Liebe zu Gold ungebrochen bleibt.

Bildquelle: Adobe Stock

The Perth Mint

The Perth Mint

Australien gilt als zweitgrößter Produzent und als größter Exporteur von Barren aus frisch abgebautem und raffiniertem Golderz weltweit. Mit einer Prozesskapazität von 700 Tonnen Gold jährlich, verarbeitet die seit 2003 von der LBMA zertifizierte Perth Mint als eine der effizientesten Raffinerien der Welt über 92% des in Australien und im Asien-Pazifik-Raum gewonnen Goldes.

Aufgrund der großen Goldvorkommen in der Umgebung gründete der Visionär und erste Premierminister Westaustraliens Sir John Forrest die Perth Mint als dritte australische Filiale der britischen Royal Mint. Bis zur Abschaffung des Goldstandards in Großbritannien 1931 wurden dort circa 106 Millionen Sovereigns und 735.000 halbe Sovereigns als Umlaufmünzen für den australischen und britischen Zahlungsverkehr geprägt. Der Fokus der Münzprägestätte schwenkte danach für kurze Zeit um auf die Produktion von Feingoldbarren, bis von der Schatzkammer des Britischen Commenwealth aus der australischen Hauptstadt Canberra im Zuge des Krieges Hilfe bei der Produktion von australischem Münzgeld erbeten wurde.

1957 wurde in der Perth Mint das womöglich reinste Gold mit einem Reinheitsgrad von nahezu 999,999 erzeugt, woraufhin die äußerst beeindruckte Royal Mint etwas Gold als Messlatte für ihren eigenen Produktionsstandard anforderte. Die Perth Mint blieb unter britischer Obrigkeit bis die Führung zum 1. Juli 1970 an die Westaustralische Regierung übergeben wurde.

Ein bedeutender Schritt in der Geschichte der Perth Mint war die Übernahme durch die staatliche Gold Corporation, wodurch es ihr nun in Absprache mit der Schatzkammer des Commonwealth erlaubt war, Investoren und Sammlern weltweit in Australien als Zahlungsmittel zugelassene Münzen aus Gold, Silber und Platin anzubieten. In einer glänzenden Zeremonie wurde im April 1987 die goldene Münzserie Australian Nugget präsentiert.

Heute zählt die Perth Mint mit Akkreditierungen von den fünf bedeutendsten Goldhandelsbörsen fraglos zur weltweiten Elite der Münzprägeanstalten und kann neben dem Australian Nugget – seit 2008 bekannt als Kangaroo – eine sehr hohe Nachfrage an den hauseigenen Serien Australian Kookaburra und Koala in Silber, dem Platypus in Platin und der bekannten Lunar-Reihe in Gold und Silber verzeichnen. Seit diesem Jahr befinden sich mit den Rectangle Coins Gold und Silver Dragon die ersten rechteckigen Anlagemünzen der Münzprägeanstalt auf dem Markt. Als einer der größten Exporteure Australiens liefert die Perth Mint jährlich Gold-, Silber- und Platinbarren und -münzen im Wert von 18 Milliarden Dollar an Investoren aus über 100 Ländern.

Ringe für die Ewigkeit

Ringe für die Ewigkeit

Verlobte stehen bei der Planung ihrer Hochzeit immer wieder vor schwierigen Entscheidungen. Wo findet die Feier statt? Wer wird eingeladen? Und: Welche Eheringe sollen die Liebe besiegeln? Diese Entscheidung will gut überlegt sein, schließlich bleiben die Ringe − wie im Idealfall auch der Partner − für immer. Doch bei all den unterschiedlichen Materialien und Designs fällt die Auswahl oft schwer. Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG, verrät, worauf zukünftige Ehepartner bei der Wahl ihrer Eheringe achten sollten.

Klassiker aus Gold

Viele setzen bei ihren Eheringen auf eine zeitlose und elegante Variante aus Gold. Da das Edelmetall in Reinform sehr weich ist, verleihen beigemischte Metalle wie Platin und Palladium, aber auch Silber und Kupfer dem Schmuck eine höhere Stabilität. Je nach Mischverhältnis entstehen diese sogenannten Legierungen in verschiedenen Farbtönen. Typisches Gelbgold setzt sich zum Beispiel neben Gold zu gleichen Teilen aus Kupfer und Silber zusammen. Auch Weißgold, das unter anderem Palladium enthalten kann, erfreut sich großer Beliebtheit. Im Normalfall schimmert diese Legierung gelblich-gräulich. Deshalb kommt oft noch eine sogenannte Rhodinierung zum Einsatz. „Dabei wird der Ring mit einem dünnen Metallfilm aus Rhodium überzogen, um einen silbrigen Glanz zu erzeugen. Im Laufe der Zeit nutzt sich die Beschichtung jedoch ab und muss erneuert werden“, erklärt Lochmann. Im Trend liegen auch wieder Ringe aus Roségold, einer Legierung mit einem etwas höheren Kupferanteil, der für einen rötlichen Schimmer sorgt. Neben der Farbe spielen auch Kriterien wie die Beständigkeit eine wichtige Rolle. Hier kommt es auf das richtige Material an, denn einige Edelmetalle sind härter und widerstandsfähiger als andere. So gilt zum Beispiel Platin als besonders robust und wenig anfällig für Gebrauchsspuren und Abrieb. Außerdem eignet es sich aufgrund seiner hohen Hautverträglichkeit gut für Allergiker.

Zeitlose Designs

Beim Eheringkauf sollten die Verlobten zudem bedenken, dass sich das ästhetische Empfinden mit der Zeit verändern kann. Was für jemanden heute als hübsch gilt, sagt ihm oder ihr in mehreren Jahren vielleicht nicht mehr zu. Deshalb stellen schlichte, zeitlose und bequeme Designs eine sichere Wahl dar. Falls die Ringe trotzdem irgendwann nicht mehr gefallen, bieten manche Goldschmiede an, sie nachträglich zu verändern. „Sollte das Eheglück nicht von Dauer sein, ist eine Scheideanstalt der optimale Ansprechpartner. Denn ohne den Schritt über etwaige Zwischenhändler kann der höchste Erlös für den Schmuck erzielt werden. Alternativ können sogenannte Scheidungsringe auch gemeinnützigen Initiativen gespendet werden, die mit dem Erlös unter anderem getrennt lebende Familien unterstützen“, informiert Lochmann abschließend.

Die Initiative „Scheidungsringe für Kinder“ der Flechtwerk 2+1 gGmbH unterstützt Kinder mit zwei Elternhäusern mit dem Erlös aus dem Verkauf ehemaliger Eheringe. Sie ermöglicht auf diese Weise getrennt lebenden Eltern, die innige Bindung zu ihren Kindern trotz finanzieller Widrigkeiten oder räumlicher Distanz aufrechtzuerhalten.

Barzahlung mit Ausweis

Neues Geldwäschegesetz ab 26.06. zwingt Goldbranche zum Umdenken

Rheinstetten im Juni 2017 Für Goldhändler in ganz Deutschland ist Montag der 26. ein wichtiger Stichtag. Hier tritt das neue Geldwäschegesetz in Kraft:
Der anonyme Kauf von Edelmetallen ist dann nur noch bis zu einem Wert von 10.000 Euro möglich, statt wie bisher 15.000 Euro. Berücksichtigt man den aktuellen Goldpreis, entspricht dies in etwa einem 250g Goldbarren. Bereits bei Käufen ab 10.000 Euro gelten dann erweiterte Auskunfts- und Dokumentationspflichten. So muss dann zum Beispiel die Rechnung auf Namen und Anschrift des Käufers ausgestellt werden.
Das von der Bundesregierung am 17. Mai beschlossene Gesetz folgt den deutlich verschärften Vorgaben der EU Richtlinie und soll helfen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung effizienter zu bekämpfen.
Welche Auswirkungen sich im Detail für den Goldhandel und andere Branchen ergeben, ist noch unklar. Experten rechnen damit, dass zahlreiche Anbieter keine Bargeldbezahlungen über 9.999 Euro mehr akzeptieren werden, um sich den bürokratischen Aufwand der erweiterten Dokumentationspflichten zu ersparen. „Selbstverständlich halten wir uns an die neuen Gesetzesrichtlinien“, betont Dominik Lochmann, Geschäftsführer ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG. „Der ehrliche Edelmetallinvestor muss jedenfalls nicht unter der neuen Gesetzgebung leiden. Wer seinen Ausweis vorlegt und die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben über seine Person macht, erhält eine auf seinen Namen ausgestellte Rechnung und kann bei uns selbstverständlich auch in Zukunft Edelmetalle im Wert von über 10.000 Euro in bar bezahlen.“

Weitere Informationen unter www.Scheideanstalt.de und www.Edelmetall-Handel.de.