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Tiger, Hund oder Schlange: Der chinesische Lunar-Kalender bestimmt die Motive einer Anlagemünzenserie

1996 startete die Lunar-Münzenserie der australischen Perth Mint, doch bereits 2.600 v. Chr. entstand der chinesische Lunar-Kalender. Basierend auf diesem Mondkalender entwickelte sich das traditionelle Klassifizierungsschema der zwölf Tierkreiszeichen und die Lunar-Münzserie zeigt jährlich das entsprechende Tier. 

Der chinesische Lunar-Kalender entspricht, anders als unsere gängigen Kalender, nicht Monaten, sondern zwölf Jahren. Traditionell beginnt er mit der Ratte, gefolgt von Ochse, Tiger, Kaninchen, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Den Tieren werden Eigenschaften zugeschriebenen – diese sollen sowohl das entsprechende Jahr als auch die in diesem Zeitraum geborenen Menschen beeinflussen.

Eigenschaften der Tierkreiszeichen

So gilt der Tiger als mutig und konkurrenzfähig, selbstsicher und voller Lebensfreude.
Ochsen wiederum stehen für Zuverlässigkeit, Ehrgeiz, Geduld, Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein.
Hasen sind vorsichtig, aber freundlich, liebevoll und schlau, zudem sehr harmoniebedürftig.
Drachen gelten als stark und temperamentvoll, sie neigen dazu aggressiv zu werden und arrogant zu wirken.
Die Schlange ist das Symbol für Weisheit. Ihnen ist Freundschaft wichtig, doch ist ihre größte Schwäche gleichzeitig der Neid.
Das Pferd ist lebhaft und energisch, es möchte frei sein und im Mittelpunkt stehen.
Ziegen stehen für Ruhe, Sanftmut, Mitgefühl und die Liebe zu allem Schönen.
Die Eigenschaften des Affen sind seine Verspieltheit, Neugier, Charme und sein Witz.
Der Hahn steht für Stolz und Fleiß.
Hunde sind treu und liebenswürdig, verschwiegen und nicht nachtragend.
Das Jahr des Schweins ist von Hilfsbereitschaft, Friede, Genuss und Ehrgeiz geprägt.
Zu guter Letzt gilt die Ratte als klug und neugierig sowie kreativ, mutig und abenteuerlustig.

Lunar I bis III aus Gold

1996 rief die australische Perth Mint die Lunar I Goldmünzenserie ins Leben, begonnen mit der Ratte. Die Motivseite zeigt jährlich jeweils ein Motiv des entsprechenden Tieres, die Rückseite präsentiert Queen Elizabeth II.
Die Erstausgabe erschien als 1oz, 1/4oz, 1/10oz und 1/20oz Münze, im Jahr 2000 folgten die 2oz und die 1kg Version.
Nach dem Verkaufserfolg der ersten Serie startete 2008 Lunar II wieder mit der Ratte.
Mittlerweile befinden wir uns, seit 2020, in der Lunar III Serie. Wieder zieren neue Abbildungen der Tiere die Motivseite der Goldmünzen.

Lunar I bis III aus Silber

Die erste Lunar-Münzserie aus Silber startete 1999, also 3 Jahre nach der goldenen Erstausgabe. Als erstes Motiv zeigt sich der Hase, gefolgt von Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein, Maus, Ochse und Tiger. Gestartet wurde mit 1/2oz, 1oz, 2oz, 10oz und 1kg Münzen. 2004 wurde um 5oz und 500g erweitert und 2006 folgte die 10kg Version. 2010 endete die Lunar I Silbermünzserie, jedoch hatte 2008 bereits Lunar II begonnen, um die Ausgabeverzögerung von Lunar I auszugleichen. 2020 begann Lunar III, wie gewohnt, mit dem Motiv der Ratte.

Neben den klassischen Anlagemünzen werden, sowohl aus Silber als auch aus Gold, limitierte Sonderprägungen hergestellt. Dazu gehören: Bi-Metall-Prägungen, High Relief, Polierte Platte, Farbmünzen oder komplette Sets.

Lunarmünzen aus Platin

Seit September 2019 gibt es auch Platinmünzen innerhalb der Lunar-Serie. Es handelt sich um die erste Lunar Serie aus Platin, doch die Motive gleichen der Goldvariante von Lunar III. Gestartet wurde mit der Lunar III Platin-Maus 2020, gefolgt von der Ausgabe des Ochsen 2021 und dem aktuellen Motiv des Lunar III Tigers 2022. Das kommende Jahr 2023 ist dem Hasen gewidmet.

Investmentoption Münzen – Anlagemünzen und Sammlermünzen

Münzen dienen seit vielen Jahren nicht mehr nur als reines Währungsmittel zum Bezahlen der alltäglich anfallenden Kosten. Anlagemünzen sind Münzen, die speziell zu Anlagezwecken aus verschiedenen Edelmetallen hergestellt werden. Doch auch Sammlermünzen können für Investmentsuchende interessant sein.

Anlagemünzen

Dieser Münztyp wird nah am jeweiligen Edelmetallspot gehandelt und meist in einer großen Stückzahl hergestellt. Der Wert ist fast ausschließlich über den Wert des Edelmetalls bestimmt, somit unterliegen diese Münzen den Schwankungen der Edelmetallpreise. Steigt der Kurs, so ist die jeweilige Münze mehr wert – sinkt er, so sinkt auch der Münzwert. Anlagemünzen sind keine Investmentoption, mit der sich schnell viel Geld machen lässt, es handelt sich um eine langfristige Anlage zur Vermögensabsicherung und nicht zur Vermögensvermehrung.
Bekannte Beispiele für Investmentmünzen sind der südafrikanische Krügerrand, der American Eagle oder die kanadische Anlagemünze Maple Leaf.

Sammlermünzen

Sammlermünzen erscheinen in limitierter Stückzahl oder es handelt sich um seltene und alte Münzen, welche nicht mehr hergestellt werden. Der Wert der Münze orientiert sich nicht nur am Edelmetallpreis, sondern auch an der Seltenheit, Ausführung und Erhaltung. Sonderprägungen können einen relativ hohen Preis erzielen, wenn es sich um außergewöhnliche und seltene Exemplare handelt. Diese Investmentoption verlangt jedoch thematische Kenntnis und dient somit nicht als typisches Investment für die breite Masse. Oft ist das Sammeln eher ein Hobby und der Gewinn nebensächlich. Doch mit Fingerspitzengefühl und guter Kenntnis lassen sich durchaus Gewinne erzielen

Kauf und Verkauf von Münzen

Münzen sollten von seriösen Stellen gekauft werden, beispielsweise bei Edelmetallhändlern, Banken oder direkt beim Hersteller. Anonyme Käufe sind generell nur unter 2.000 € möglich, danach werden die Personalien festgehalten.

Steuern

Anlagegoldmünzen können mehrwertsteuerfrei erworben werden, sofern sie gewisse Voraussetzungen erfüllen. Der Feingehalt muss mindestens 900/1000 betragen. Sie müssen nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein und damals oder heute in ihrem Herkunftsland als offizielles, gesetzliches Zahlungsmittel gedient haben. Der Verkaufspreis darf den reinen Goldwert nicht um mehr als 80% übersteigen. Waren die Goldmünzen über ein Jahr im Besitz des Käufers, so ist der Gewinn aus dem Verkauf ebenfalls steuerfrei.
Silbermünzen unterliegen nunmehr der Mehrwertsteuer von 19%, sofern es sich nicht um Sammlermünzen mit numismatischem Wert handelt und deren Wert nicht mindestens 250% über dem Materialpreis liegt.

Ein Koala auf Anlagemünzen in Gold, Silber und Platin

Koalas – die beliebten australischen Beuteltiere leben zwischen Eukalyptusbäumen. Seit 1988 sind die goldigen bärenähnlichen Tiere auch auf australischen Anlagemünzen zu bewundern.

Der Koala ernährt sich ausschließlich von Eukalyptusblättern und ist durch seine scharfen Krallen ein guter Kletterer, den man hoch über der Erde in Bäumen entdecken kann. Seine Jungen leben im ersten Lebensabschnitt im Beutel, sonst sind Koalas jedoch Einzelgänger. Seinen Namen hat das putzige Tier aus der Sprache der Aborigines, bei welcher „Koala“ mit „kein Wasser“ oder „trinkt nicht“ übersetzt werden kann. Tatsächlich nimmt der Koala seine benötigte Flüssigkeit nur durch seine Nahrung auf. Jedes Jahr sind neue Motive des Koalas auf Anlagemünzen der Perth Mint zu bestaunen.

Die Koala-Platinmünzen

Die Perth Mint prägte zwischen 1988 und 2005 Anlagemünzen aus Platin mit dem beliebten Koala. Die Bullionmünzen wurden seit 2000 nicht weiter produziert, bis 2005 erschien der Koala nur noch als Proof Münze. Die Perth Mint wechselte jährlich das Motiv. Da die Münze für Anlagezwecke konzipiert wurde, gab es sie in der für Anlageplatin üblichen Reinheit von 99,95% Feingehalt als 1/20oz, 1/10oz, 1/4oz, 1/2oz, 1oz, 2oz, 10oz und 1kg.

Der silberne Koala

Die australische Anlagesilbermünze mit den bekannten Koala-Motiven startete ihre Serie 2007 und wird seither von der Perth Mint ausgegeben. Zu Beginn gab es den Koala nur als 1oz Silbermünze, doch schon ein Jahr später folgten die Gewichte 1/2oz, 10oz und 1kg. Seit 2011 gibt es auch noch eine Version mit dem ungewöhnlich kleinen Gewicht von 1/10oz und die limitierten Proof-Ausgaben von 5oz Münzen.

Koala-Goldmünzen

Die australischen Gold-Koalas sind weniger bekannt als die Koala-Platinmünzen, jedoch werden sie seit 2008 bis heute produziert. Es gibt das goldene Beuteltier als 1/25oz, 1/10oz, 1/4oz, 1oz, 2oz und 5oz. Seit 2013 prägt die Perth Mint eine Mini-Version der Anlagemünze zu 0,5g.

Neben dem jährlich wechselnden Koalamotiv der Münze ist auf der Kopfseite bei jeder Koalamünze das Portrait der englischen Queen Elizabeth II zu sehen.

Die Freiheitsgöttin auf einer mexikanischen Anlagemünze: Die Libertad

Die Anlagemünze „Libertad“ trägt keinen geprägten Nennwert, gilt aber trotzdem als gesetzliches Zahlungsmittel in Mexiko. Der jeweils aktuelle Wert ergibt sich somit aus dem täglichen Börsenpreis des Edelmetalls und wird entsprechend dem Feingewicht errechnet.

Den Namen „Libertad“ trägt die Münze aufgrund ihres Motivs – dieses zeigt die Freiheitsgöttin Libertad. Die geflügelte Frauenfigur mir einem Siegeskranz findet man an vielen Stellen, beispielsweise auch in Berlin auf der Siegessäule.

Zu Beginn gab es die Libertad aus Gold, geprägt wurde sie erstmals 1981. Zwischen 1981 und 1990 wurden die Goldmünzen noch in 900/1000 Gold mit Silberzuschlag und der damals gängigen Münzgeldqualität geprägt. Hergestellt wurde die goldene Libertad in 1 Unze , ½ Unze und ¼ Unze.
Ab 1982 präsentierte die mexikanische Prägeanstalt „Casa de Moneda de México“ jährlich auch eine Libertad aus Silber.

Versionen I und II der Libertad

Die erste Version der Göttin auf der Motivseite der Münze zeigt sie aufrecht stehend und mit einem, um ihre Taille geschlungenen Gewand. In ihrem hoch gestreckten Arm hält sie einen Lorbeerkranz. Hinter ihrem Körper sind ihre aufgefächerten Flügel zu sehen. Die Libertad steht einbeinig inmitten einer hügligen Landschaft, am Horizont sieht man die Silhouette der beiden mexikanischen Vulkane „Iztaccihuatl“ und „Popocatépetl“.
Die Gegenseite präsentiert eine abgewandelte Version des offiziellen Wappens Mexikos. Sie zeigt einen, auf einer Opuntie sitzenden Adler, der im Schnabel und in einem Fang eine, sich windende Schlange hält. Unter dem Adlermotiv werden ein Eichen- und ein Olivenzweig von einem Band zusammengehalten und von Zweigspitze zu Zweigspitze steht „Estados Unidos Mexicanos“, was „Vereinigte Staaten von Mexiko“ bedeutet.

1991 wurde der Feingehalt der Goldmünze auf 999/1000 angehoben und die Silbermünze gab es ab diesem Zeitpunkt auch in ½, ¼, 1/10 und 1/20 Unzen. Die Darstellung der Libertad wurde durch die verbesserte Prägequalität kontrastreicher und detaillierter. In dieser sogenannten Version II steht seitlich neben „Mexico“ links das Prägejahr und rechts die Feinheitsangabe „Ley 999“.

Version III der Libertad

Ab 1995 entstand die dritte und aktuelle Version der Münze. Die Göttin steht nun auf einem Säulenkopf, ihr Körper ist nicht mehr frontal zu sehen, sondern seitlich gedreht und schwungvoll gebogen. Sie steht weiterhin auf einem Bein und ihre Flügel sind ausgeklappt. Den Siegeskranz hält sie waagerecht in der Hand des nach vorne ausgestreckten Armes. Im Hintergrund sind noch immer die beiden Vulkane zu sehen. Die Münzgegenseite der Goldmünzen zeigt bei den 1-Unzen-Stücken in der Mitte das beschriebene Wappen. Um das Wappen befindet sich ein Kreis aus den 10 Regionalwappen des Landes. Bei den kleineren Stückelungen fällt der Kreis mit den zusätzlichen Wappen weg und es wird nur das Wappen präsentiert. Zudem gibt es die Silbermünze nun auch in 2 und 5 Unzen und die Goldversion wurde um 1/10 und 1/20 Unze erweitert. Ab dem Jahr 2000 wurde auch die Wappendarstellung der Silbermünzen angepasst und die Stückelung geht nun bis zur 1 Kilogramm Münze.

Der große Panda auf chinesischen Münzen

Der große Panda zählt zu der Familie der Bären und lebt in China. Er ist eines der bekanntesten und beliebtesten Tiere weltweit – doch der schwarz-weiße Bär ist vom Aussterben bedroht.

Seit 1982 ziert das drollige Säugetier auch Anlagemünzen. Die People’s Bank of China entwickelte die Idee, auch Anlagemünzen mit chinesischen Motiven anzubieten und so veröffentlichte die Volksrepublik China 1982 mit der China Mint zusammen die Panda-Goldmünzen. Seit 2006 veröffentlicht die China Gold Coin Inc. diese Münzserie. Hergestellt werden die Münzen in zwei unterschiedlichen Prägeanstalten: der Shanghai Mint und der Shenyang Mint. Aufgrund dessen gibt es minimale Unterschiede in den Prägebildern und der Verpackung.

Die Motive des China Panda
Jedes Jahr zeigt die Münze ein neues Motiv mit einem oder zwei Pandas – ausgenommen 2001 und 2002, diese Jahre haben identische Prägebilder. Die erste Goldmünze der Serie trägt keinen Nennwert, jedoch haben seit 1983 alle Münzen ein Nominal. Eine Ausnahme bilden die Münzen einer Kleinstauflage für die chinesische Regierung. Münzen dieser Auflage gelten als Gastgeschenke und tragen keinen Nennwert. Die Kopfseite zeigt die „Halle des Erntegebetes“ des Himmelstempelkomplexes aus Peking. Über dem beeindruckenden Tempel mit dreistufigem Dach steht in chinesischen Schriftzeichen „Volksrepublik China“ und unter dem Gebäude das entsprechende Prägejahr. Während sich der Schriftzug gestalterisch leicht verändert hat, blieb die Tempeldarstellung dieselbe. Sowohl das jährliche Pandamotiv als auch der Tempel werden ebenfalls für die Silber-, Platin- und Palladiummünzen genutzt. Ebenso gibt es Prägungen aus einem Zusammenschluss von Silber und Gold.

1986 erschien der Panda erstmals nicht nur als Stempelglanzmünze, sondern auch mit der Mintmark P gekennzeichnet als Proof-Goldmünze. Bis 1994 hatten die beiden Münzvarianten dasselbe Motiv, 1995 zeigt die Proof-Münze genau wie 1996 zwei völlig andere Motive, welche seither nicht nochmals als Stempelglanzmotiv verwendet wurden. Seit 2002 werden jedoch keine Proof-Goldpandas mehr hergestellt.

Warum hat der China Panda keine Gewichtangabe in Unzen?
Seit dem Prägejahr 2015 beinhaltet das Design der Pandamünzen keine Gewichtsangaben mehr in Unzen, da Unzengewichte auf chinesischen Münzen aufgrund des „Measurement Laws“ nicht mehr zulässig sind. Daher müssen Gewichte in Kilogramm, Gramm oder überhaupt nicht angegeben werden. Grund hierfür ist unter anderem eine weitere Distanzierung vom Commonwealth. Statt den üblichen Stückelungen, angefangen bei 1/20oz, gibt es den Panda nun in 1g, 3g, 8g, 15g, 30g, 50g, 100g, 150g, 1.000g.

Jubiläumsprägungen
Zum 10-jährigen Jubiläum wurde eine Sonderprägungen mit einer Auflage von 2.500 Stück ausgegeben, zum 15. Jubiläum waren es sogar 3 Sonderprägungen in verschiedenen Größen. Zum 25. Jahrestag wurde ein Satz mit 25 Münzen ausgegeben, jede trug jeweils eines der bisher erschienenen Pandamotive. Sonderprägungen gibt es außerdem zu weiteren Jubiläumsjahren von beispielsweise Banken, zu Ausstellungen oder Messen.

Gold- und Silbermünze Australia’s Most Dangerous – Redback Spider, 1oz, 2020

Die australische Münzprägeanstalt „Royal Australian Mint“ (RAM) legt in Kooperation mit der LPM zum ersten Mal die 1-Unzen-Gold- und Silbermünzen Redback Spider der Anlagemünzenserie „Australia’s Most Dangerous“ auf. Die Goldmünze Redback Spider ist weltweit auf nur 250 Stück und die Silbermünze auf nur 25.000 Stück limitiert. Der Feingehalt beträgt 99,99% Feingold bzw. 99,9% Feinsilber und das Feingewicht beläuft sich auf eine Unze bzw. 31,1 Gramm. Als offizielles Zahlungsmittel Australiens entspricht der Nennwert der Goldmünze 100 AUD und bei der Silbermünze 1 AUD.

Die Vorderseite beider Münzen zeigt das von Jody Clark gestaltete Abbild Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., sowie den Nennwert und das Prägejahr 2020. Auf der Rückseite ist eine Rotrückenspinne abgebildet, die sich an einem Faden herablässt. Im unteren Drittel der Münze ist der Name „REDBACK SPIDER“ in das Netz der Spinne eingelassen. Am rechten oberen Rand stehen das Feingewicht sowie der Feingehalt.

Die Redback Spider oder Rotrückenspinne kommt ursprünglich aus Australien und gehört zu der Gattung der „Echten Witwen“. Markantestes Merkmal der Spinne sind die namensgebenden roten Streifen auf dem Rücken. Die Rotrückenspinne, deren Gift für einen Menschen durchaus lebensgefährlich sein kann, zählt zu den giftigsten Spinnen Australiens.

Die weibliche Spinne erreicht eine Körperlänge zwischen 10 und 12 mm, wohingegen die männliche Spinne mit 3–4 mm wesentlich kleiner ist. Mit 3–4 Monaten ist die Rotrückenspinne geschlechtsreif. Im Labor können in 16 Wochen bis zu 2.500 Jungtiere hervorgebracht werden. Die Spinne ernährt sich vorwiegend von geflügelten Insekten, Weberknechten und kleineren Eidechsen. Das Opfer wird durch einen Biss getötet. Dabei wird ein Verdauungsenzym injiziert, durch welches sich das Opfer von innen her auflöst. Das Beutetier wird später durch die Spinne ausgesaugt. Die Spinne ist sehr giftig, wobei sich die Zahl der Bisse mit Todesfolge seit Beginn der Aufzeichnung, dank eines bestehenden Gegenmittels, auf nur 13 nachgewiesene Fälle beläuft.

Silbermünze SUICIDE SQUAD – Deadshot – 1oz, Polierte Platte

Die auf 5.000 Münzen limitierte Silbermünze SUICIDE SQUAD – Deadshot besteht aus 99,99% Feinsilber und hat ein Gewicht von 1oz. Sie zeigt ein koloriertes Bild von Deadshot, der mit grimmigem Gesicht und breiten Armen in voller Kampfausrüstung posiert. Im Hintergrund ist das vom Film bereits bekannte Abzeichen von Deadshot zu sehen. Am rechten oberen Rand befindet sich das „P“-Münzzeichen (Prägezeichen der Perth Mint).
Die Vorderseite der Münze zeigt das von Ian Rank-Broadley gestaltete Abbild Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., das Gewicht, die Feinheit, den Nennwert 1 TVD sowie das Prägejahr 2019.

Die Silbermünze ist die dritte Ausgabe der offiziell lizenzierten Suicide Squad Serie. Bereits erschienen sind die Silbermünzen Suicide Squad „Joker“ und Suicide Squad „Harley Quinn“, jeweils als 1oz Ausführung.

Suicide Squad ist ein amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2016. Eine Gruppe von vermeintlichen Superbösewichten, die Task Force X, wird durch eine geheime Abteilung der US-Regierung auf ein Himmelfahrtskommando geschickt. Dort erwartet sie eine geheimnisvolle und scheinbar unbesiegbare Bedrohung.

Floyd Lawton alias Deadshot, ist ein Auftragskiller und Glücksritter und gehört zu den gefährlichsten Gegnern von Batman. Floyd Lawton wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf. Sein Vater war ein cholerischer, gewalttätiger Mann und lies seine Wut immer wieder an seinen Familienmitgliedern aus. Als der Vater eines Tages erneut gewalttätig wurde, nahm Floyd Lawton sein Gewehr und wollte seinen Vater erschießen. Er verfehlte und erschoss versehentlich seinen Bruder. Aufgrund dessen schwor er sich, nie wieder einen Schuss zu verfehlen, was dementsprechend auch namensgebend war: Deadshot (Deutsch: tödlicher Schuss).

Aufgrund des „Verbrechens“ an seinem Bruder, wurde Deadshot verhaftet und kam in eine Jugendstrafanstalt. Mit 18 Jahren wurde Deadshot aus der Haftanstalt entlassen und begann als begnadeter Schütze die Verbrecherjagd. Er sah jedoch Batman als gefährlichen Nebenbuhler um das Ansehen der Bewohner von Gotham City. In seiner Eifersucht versuchte er Batman schließlich umzubringen, wurde jedoch überführt und wendet sich anschließend dem Verbrechen zu.

Silbermünze Australian Koala, 1oz, 2019, Polierte Platte, High Relief

Die Münze „Australian Koala“ wird bereits seit 2007 als Anlagemünze in Gold- und Silber von der Münzprägeanstalt Perth Mint herausgegeben. Jedes Jahr prägt die Perth Mint neben den Anlagesilber- und Goldmünzen auch streng limitierte Sammlermünzen. Die neueste Sammlerausgabe des „Australian Koala“ umfasst eine Silbermünze in „Polierter Platte“ und High Relief Ausführung. Die Auflage der Silbermünze beläuft sich auf nur 9.000 Stück. Der Feinsilbergehalt beträgt 99,99% Feinsilber. Das Gewicht von 1oz entspricht 31,1g Feinsilber.

Auf der Rückseite der Silbermünze ist ein Koala auf dem Ast eines Eukalyptusbaums sitzend dargestellt. Auf den oberen Rand der Münze ist der Schriftzug „Australian Koala“ geprägt. Rechts neben dem Koala ist das „P-Münzzeichen“ (Prägezeichen der Perth Mint) zu finden. Am unteren Rand der Silbermünze ist das Prägejahr, Gewicht sowie der Feingehalt abgebildet.
Auf der Vorderseite befindet sich das Bildnis von Königin Elizabeth II sowie der Nennwert.

Die Besonderheit der Silbermünze ist die konkave Prägung, wodurch das Abbild des Australian Koala besonders hervorgehoben wird. Die Silbermünze wird in einer repräsentativen Designverpackung geliefert.

Der „Koalabär“ hat mit einem Bären nichts zu tun. Die Entdecker des Koalas konnten das Tier nicht einordnen und verglichen es mit bekannten Tieren aus deren Heimat. Der Koala sieht zwar einem Bären ähnlich gehört aber, wie auch das Känguru, zu der Gruppe der Beuteltiere.

Koalas ernähren sich ausschließlich von Blättern des Eukalyptusbaums. Diese sind nicht nur sehr nährstoffarm, sondern darüber hinaus auch noch hochgiftig. Jedes Blatt wird auf dessen toxische Inhaltsstoffe durch ausgiebiges Riechen analysiert. Ist der Giftgehalt zu hoch, wird das Blatt nicht verspeist. Das Verdauungssystem kann das Gift bis zu einem gewissen Grad neutralisieren. Eine weitere Besonderheit des Koalas ist sein überlanger Blinddarm. Mit über 2 Metern Länge hat der Koala den längsten Blinddarm aller Säugetiere (im Vergleich, der Blinddarm von Menschen ist ca. sechs bis acht Zentimeter lang). Im Blinddarm befinden sich Millionen von Bakterien, welche die schwer verdaulichen Ballaststoffe in Nährstoffe aufspalten und somit das Eukalyptusblatt genießbar machen.

Silbermünze „100th Anniversary of the First Flight England to Australia” 2oz, 2019, antique finish

Die Silbermünze “100th Anniversary of the First Flight England to Australia” 2oz, 2019, antique finish ist eine limitierte Sammlermünze. Weltweit gibt es nur 2.000 Stück. Der Feingehalt beträgt 99,99% Feinsilber und das Feingewicht beläuft sich auf 62,213 Gramm. Die Silbermünze wird von der australischen Münzprägeanstalt Perth Mint als offizielles australisches Zahlungsmittel hergestellt. Der Nennwert beläuft sich auf 2 AUD.

Auf der Rückseite der Silbermünze ist die Flugroute des ersten Fluges von England nach Australien dargestellt. Am unteren Rand ist das Flugzeug, eine Vickers Vimy zu sehen. In der Mitte der Silbermünze ist ein Propeller angebracht. Auf der linken Seite befindet sich der Schriftzug „Centenary of first flight“, welcher am unteren Rand mit dem Schriftzug „England to Australia“ fortgeführt wird. An den linken inneren Rand wurde das Prägezeichen „P“ der Perth Mint geprägt.

Die Vorderseite der Münze zeigt das von Jody Clark gestaltete Abbild Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., das Gewicht, die Feinheit, den Nennwert 2 AUD sowie das Prägejahr 2019. Um den Propellereinsatz befinden sich Linien, die Wind und Bewegung darstellen sollen.

Mit dieser Münze wird der 100. Jahrestag des ersten Fluges von England nach Australien gefeiert. Die Piloten Keith Smith und Ross Smith sowie die Mechaniker James Bennett und Wally Shiers flogen 1919 anlässlich eines von der australischen Regierung hervorgerufenen Rennens, erstmals in nur 28 Tagen von London nach Darwin. Insgesamt nahmen sechs Teilnehmer an dem Rennen teil. Für diesen Flug erhielt die Crew ein Preisgeld von 10.000 Pfund.

Silbermünzbarren „Dragon“, 1oz, 2019, Polierte Platte

Der auf nur 3.888 Stück limitierte Silbermünzbarren „DRAGON“, 2019, Polierte Platte, besteht aus 99,99% Feinsilber und hat ein Gewicht von 1oz. Der Münzbarren Rectangular Dragon 1oz wurde 2018 das erste Mal von der australischen Münzprägeanstalt Perth Mint aufgelegt und wird seitdem sehr gerne als Alternative zu den konventionellen Bullionmünzen gekauft. Der Rectangular Münzbarren „Dragon“ wird sowohl als Gold Münzbarren wie auch als Silber Münzbarren geprägt. Wie von anderen Bullion Münzen bekannt, wird der „Silverdragon“ ebenfalls als Sonderausführung in „Polierter Platte“ aufgelegt.

Auf dem Barren ist ein fliegender Drache dargestellt, der eine brennende Perle jagt. Rechts über der Perle ist das „P“-Münzzeichen der Prägestätte Perth Mint abgebildet.

Die Vorderseite der Münze zeigt das von Jody Clark gestaltete Abbild Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., das Gewicht, Feinheit, den Nennwert 1 AUD sowie das Prägejahr 2019.

Der Drache, auf Chinesisch „lóng“, ist wohl eines der bekanntesten Fabelwesen der chinesischen Mythologie. Während er in Europa mit etwas schlechtem, dämonenhaftem in Verbindung gesetzt wird, verkörpert er in China zumeist etwas Gutes und wird angebetet, um beispielsweise Regen zu erbitten oder im Gegenzug starke Regenfälle abzuwenden.
Die ersten Motive des Drachens zusammen mit dem Fenghuang (Glückssymbol in der chinesischen Kultur) können auf die Jahre 480-221 vor Christus datiert werden. Es werden zwei Arten von Drachen unterschieden: der Wasserdrache und der Feuerdrache. Beide fürchten das jeweils für sich sprechende Element Feuer oder Wasser.
Der Drache wird beschrieben als ein Wesen aus unterschiedlichen Tieren und es heißt, er hat insgesamt neun Kinder. Jedes dieser Kinder dient einer bestimmten Aufgabe. In vielen Darstellungen hält der Drache eine Perle in den Klauen. Dieser Perle werden magische Kräfte zugeschrieben. Wird sie von einem Menschen verschluckt, verwandelt sich dieser in einen Drachen.